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Dell, HP und Lenovo unterstützen LVFS
Die Linux Foundation hat den Kreis der Fördermitglieder des Linux Vendor Firmware Service (LVFS) erweitert. Dell Technologies, HP Inc., Lenovo und NVIDIA gehören künftig zu den Premier-Mitgliedern der Initiative.Der Linux Vendor Firmware Service stellt Hardware- und Chipherstellern eine gemeinsame Infrastruktur zur Verfügung, über die sie Firmware-Updates für Linux-Systeme bereitstellen können. Anwender erhalten diese Aktualisierungen über gängige Linux-Werkzeuge, ohne auf herstellerspezifische Lösungen zurückgreifen zu müssen.
Nach Angaben der Linux Foundation gewinnt eine einheitliche Infrastruktur für Firmware-Updates an Bedeutung, da Linux auf Desktops, Workstations, Servern, KI-Systemen und in Unternehmensumgebungen weit verbreitet ist. Einheitliche Update-Verfahren sollen die Sicherheit der Hardware-Lieferkette verbessern und den Betrieb spezialisierter Grafikprozessoren sowie KI-Beschleuniger vereinfachen. Automatisierte Microcode-Updates können zudem Ausfallzeiten reduzieren.
Der Linux Vendor Firmware Service unterstützt Firmware-Updates distributionsübergreifend. Unternehmen und Anwender können damit ihre Geräte zentral verwalten und auf unterschiedliche Update-Werkzeuge der Hardwarehersteller verzichten. Der Dienst integriert sich unter anderem in die Linux-Programme fwupd, fwupdmgr und GNOME Software.
„Die Technologien, auf die Unternehmen täglich angewiesen sind, basieren auf einer gemeinsamen offenen Infrastruktur“, sagte Jim Zemlin, CEO der Linux Foundation. „Durch die Unterstützung des Linux Vendor Firmware Service stärken diese Branchenführer einen kritischen Teil des Linux-Ökosystems.
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