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Smarter Donut: OpenAIs erstes ChatGPT-Gerät soll bis zu 400 Dollar kosten
OpenAI hat bereits letztes Jahr angekündigt, zusammen mit Apple-Designlegende Jony Ive smarte KI-Geräte zu entwickeln. Offiziell sind noch keine Details bekannt, doch laut Gerüchten soll das erste Gerät ein smarter Lautsprecher mit integriertem ChatGPT werden, der bis zu 400 US-Dollar kosten dürfte.
Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf interne Quellen bei OpenAI. Demnach soll der KI-Konzern an einem smarten Lautsprecher ohne Display arbeiten, der aussieht wie ein Donut und durch die Gegend getragen werden kann. Der Gegenstand soll die Größe eines Hockey-Pucks haben. Das entspräche einem Durchmesser von ca. 7,62 cm (3 Zoll).
The product — essentially a smart speaker without a display — will be shaped like a doughnut that’s roughly the size of a hockey puck, said the people, who asked not to be identified because the work is confidential. The idea is to make the device easy to carry around the home with one hand.
OpenAI möchte den Lautsprecher als täglichen Begleiter inszenieren. Auf dem Puck läuft Bloomberg-Reporter Mark Gurman zufolge eine Weiterentwicklung von ChatGPT Voice, die sich deutlich menschlicher anfühlen soll. Das Gerät verhalte sich sogar wie eine „echte Person" und lerne mit der Zeit vom Nutzer.
Lebendiger wird der Puck auch durch bewegliche Teile, die dem Nutzer Feedback bei der Bedienung geben. Zusätzlich soll eine Beleuchtung am Gerät transparent kommunizieren, wann es lauscht, und Interaktionen weiter persönlicher machen. Diese Beschreibung erinnert an den leuchtenden Alexa-Ring an den Echo-Geräten. Ebenfalls wie manche Echo-Geräte plant OpenAI, den Puck mit Kameras, Mikrofonen und anderen Sensoren auszustatten. Die KI soll so wissen, was in der Umgebung des Nutzers passiert.
OpenAI is also planning to include lights on the device to demonstrate when it’s listening and make interactions feel more personal. A camera system and other sensors, meanwhile, will perceive the surrounding environment and feed visual information into the AI.
Der Puck soll auch Smart-Home-Geräte steuern, Medien abspielen und Nachrichten beantworten können, wie Bloomberg bereits früher berichtet hatte.
Das Design wurde nach Angaben von Bloomberg maßgeblich von Jony Ive beeinflusst. Das Startup von Ex-Apple-Chef-Designer Ive wurde letztes Jahr von OpenAI aufgekauft. Das Gerät dürfte daher der Design-Philosophie Apples nachempfunden sein. Dass Apple zeitgleich den KI-Konzern vor Gericht des Diebstahls von Firmengeheimnissen bezichtigt, dürfte kein Zufall sein. Laut Gurman sei sich OpenAI jedoch sicher, dass mit dem Gerät keine Handelsgeheimnisse des iPhone-Herstellers verletzt werden. Bisher hat Apple selbst keine smarten Home-Produkte am Markt, die über den stationären HomePod (mini) hinausgehen. Für die Zukunft, vielleicht schon dieses Jahr, sind jedoch neue Modelle geplant.
People with knowledge of the first OpenAI device say the company believes that the product doesn’t use or violate any Apple trade secrets. OpenAI investigated the issue with an internal probe following Apple’s lawsuit filing, they said.
Apple hatte erst kürzlich eine einstweilige Verfügung gegen OpenAI beantragt, welche die Auslieferung von Hardware-Produkten erschweren könnte. Geht alles nach Plan, will der Konzern nächstes Jahr in die Veröffentlichung gehen. Einen Preis nennt der Bericht auch schon: Zwischen 300 und 400 US-Dollar soll der smarte ChatGPT-Puck kosten.