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Nationaler Sicherheitsrat tagt zu Vorfall mit Sprengstoff-Drohne
Nach dem Vorfall mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle hatte es Forderungen gegeben, der Nationale Sicherheitsrat müsse sich mit dem Thema befassen. Der hat nun getagt - unter Leitung von Kanzler Merz.
Der Nationale Sicherheitsrat hat zu dem Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen getagt. Die Beratungen des Gremiums hätten telefonisch und unter Vorsitz von Bundeskanzler Friedrich Merz stattgefunden, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius mit.
Demnach steht der CDU-Chef zu den Ereignissen in Leipzig "in fortwährendem Austausch" mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und anderen Mitgliedern der Bundesregierung.
Der Nationale Sicherheitsrat wurde im vergangenen Jahr eingerichtet und soll die Kompetenzen bei innerer und äußerer Sicherheit innerhalb der Bundesregierung bündeln.
Exklusiv
06.08.2026
Eine ukrainische Frachtmaschine, neben der die Sprengstoff- Drohne entdeckt wurde, war wohl am Vortag mit Munition beladen.
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In der politischen Debatte nach der Entdeckung der Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle steht nun die Frage nach der Abwehr solcher Angriffe im Fokus. Dabei geht es auch darum, welche Institution wann zuständig ist.
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Thomas Röwekamp, fordert eine Zentralisierung beim Bundesinnenministerium oder bei der Bundespolizei. "Wir brauchen eine zentrale Zuständigkeit statt einer Vielzahl föderaler Luftsicherheitsbehörden und eine materielle Ausrüstung, die die Vielseitigkeit der Bedrohung zuverlässig bekämpfen kann", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Auch CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter plädierte im Deutschlandfunk für eine Bündelung der Kompetenzen.
Der Drohnenfund auf dem Flughafen Leipzig/Halle zieht eine Debatte über Sicherheit und die richtige Reaktion nach sich.
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