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Angriff auf Apples Private Cloud Compute: 150.000 Dollar für Sicherheitsforscher
Im Rahmen des PCC-Bug-Bounty-Programms, das seit 2024 Sicherheitsexperten offensteht, kam es zu einem erfolgreichen Angriff. Telemetrie-Daten konnten abfließen.
Virtual Research Environment für PCC: Hier können sich Sicherheitsforscher austoben.
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It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.
Apple hat einen sechsstelligen Betrag an einen Sicherheitsforscher ausgezahlt, der seine KI-Inferenz-Umgebung Private Cloud Compute (PCC) dazu bringen konnte, sensible Daten auszugeben. Die Lücke mit der CVE-ID 2026-20685 ermöglicht einen Leak von Telemetrie-Informationen von einem der Server, die zur Ausführung komplexerer Aufgaben im Rahmen von Apple Intelligence verwendet werden. Entdeckt und gemeldet wurde das Problem von Drinor Selmanaj vom Sicherheitsunternehmen Sentry.
Apples Bug-Bounty-Programm war im Jahr 2024 um verschiedene Stufen zum Auffinden von Lücken in PCC erweitert worden. Dabei gibt es insgesamt fünf verschiedene Stufen: 50.000 US-Dollar für zufällige oder unerwartete Datenabflüsse durch Deployment- oder Konfigurationsfehler, 100.000 Dollar für das Ausführen von nicht zertifiziertem Code sowie 150.000 Dollar für den Abfluss von Anfragedaten von Nutzern oder anderen sensiblen Informationen aus der „Trust Boundary“ heraus. Letztere Stufe erreichte Selmanaj. Zwei weitere Stufen (Erweiterung der vorgenannten Stufe mit mehr Daten, Ausführung beliebigen Codes) sind mit 250.000 Dollar respektive einer Million Dollar dotiert.
CVE-2026-20685 erlaubte es einem Angreifer, über Path-Traversal im Code von Apples darwin-init-Routine Telemetrie-Daten der Inferenz, also der Ausgabe des PCC-Servers, auf einen eigenen Server umzuleiten – was allerdings nur zu klappen scheint, wenn sich der Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition (sprich: im gleichen Netz) befindet.
Prompt- und Antwort-Text sowie Token-IDs oder Token-Strings flossen bei dem Angriff nicht ab, dafür aber die Anzahl der Input- und Output-Token, die Anzahl der Draft-Output-Token, die Anzahl der User-Token sowie Latenz- und Ausgabezeiten. All das könnte dazu verwendet werden, ein Fingerprinting zu betreiben.
Die Sicherheitslücke selbst ist laut Sentry sehr alt – ähnliche Bugs gab es bereits vor 30 Jahren. Selmanaj nutzte für die Forschung Apples Virtual Research Enivronment (VRE), mit dem Sicherheitsexperten PCC-Lücken finden und testen können. Die Produktionsinfrastruktur von Apple Intelligence wird dafür nicht verwendet.
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