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Wissenschaft - Jahrzehntelang wiegte sich die Wissenschaft in Sicherheit: Warum extreme Sonnenstürme die Erde doppelt so hart treffen könnten wie gedacht
Illustration eines gewaltigen Sonnensturms. (Bildquelle: Jeuxvideo)
Auch wenn starke Sonnenstürme manchmal spektakuläre Polarlichter bis weit über die üblichen Regionen hinaus verursachen, haben sie eine unangenehmere Seite.
Denn extremes Weltraumwetter kann Stromnetze, Satelliten, Telekommunikation und GPS-Systeme beeinträchtigen.
Bislang gingen Forschende allerdings davon aus, dass bestimmte (negative) geomagnetische Reaktionen irgendwann eine Art Obergrenze erreichen. Wird der Sonnenwind immer stärker, nimmt die Reaktion der Erde demnach ab einem gewissen Punkt nicht mehr im gleichen Maße zu und es entstehen weniger Schäden.
Eine neue Studie im Fachmagazin Nature stellt genau diese vermeintliche Sättigung nun infrage.
Womöglich handelt es sich zumindest teilweise um einen statistischen Effekt.
Wichtig dabei: Die Studie warnt nicht vor einem konkret bevorstehenden extremen Sonnensturm. Sie bewertet vielmehr neu, wie stark die Erde auf bislang kaum beobachtete Extremereignisse reagieren könnte.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer französischen Schwesterseite Jeuxvideo und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Gemessen wird der Sonnenwind unter anderem am sogenannten Lagrange-Punkt L1, rund 1,5 Millionen Kilometer von der Erde entfernt.