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Zuckerberg zur paradiesischen Zukunft mit unregulierter KI
(C) unter Verwendung eines Motivs von Andrei Suslov / 123RF.com
Mark Zuckerberg hat einen offenen Brief unter dem Titel “The future is for everyone” veröffentlicht, in dem er die angeblich nahende Superintelligenz als Segen für die Menschheit preist und gleichzeitig weniger KI-Regulierung fordert.
Was Zuckerberg ausmalt, ist aus seiner Sicht das Bild eines Paradieses: Jeder hat einen persönlichen KI-Assistenten, der ihn blind versteht und 24 Stunden am Tag bei jeglicher Verrichtung assistiert. Er berät in allen Lebenslagen, sei es zu Beziehungsfragen, Gesundheit, Karriere, Finanzen, Haushalt, Hobbys oder mehr und versteht die persönlichen Ziele und Umstände seines Herrn. Er gibt zu allen erdenklichen Fragen Auskünfte auf Expertenniveau, die gleichzeitig leicht verständlich sind. Er hilft bei der Verwirklichung eigener Ideen und erlaubt es jedermann, neue Geschäftsfelder zu erschließen, was in einer Gesellschaft aus Gründern und Unternehmern mündet. Jedermann profitiert vom Fortschritt der Wissenschaft und trägt auch dazu bei. Die entsprechenden Tools sind für alle frei verfügbar und erschwinglich.
“Dies sind einige der wichtigsten Bereiche, auf die sich Meta konzentriert. Jeder dieser Bereiche fördert die Werte der persönlichen Selbstbestimmung und trägt zu einer Zukunft bei, in der jeder eine größere Rolle bei der Gestaltung der Welt spielt als heute. Wenn diese Bemühungen erfolgreich sind, wird die Zukunft ein hohes Maß an persönlicher Handlungsfähigkeit, den Ausdruck von Ideen, die Vertiefung von Beziehungen, wirtschaftlichen und finanziellen Wohlstand, eine verbesserte Gesundheit sowie Erfindungen mit sich bringen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können. Vor allem aber wird die Zukunft von uns allen gemeinsam gestaltet und all unsere Werte und Perspektiven widerspiegeln.”
Nur Meta, das eine Superintelligenz für alle anstrebe, könne für ein Kräftegleichgewicht sorgen. Andere KI-Labore arbeiteten an einer Superintelligenz für Unternehmen oder Regierungen oder andere Institutionen und würden die Machtbalance entsprechend verschieben. Meta dagegen sei bestrebt, die Macht in die Hände des Volkes zu geben und das allein garantiere eine paradiesische Zukunft.
Zuckerberg geht auch auf ein paar Risiken ein, die er aber für durchweg beherrschbar hält. Beispiel Jobverlust durch KI: In der Wirtschaft bestehe ein natürliches Gleichgewicht zwischen Firmen, die alte Bedürfnisse durch Automation effektiver befriedigen, und dem unerschöpflichen Streben des Einzelnen, sich neue Fähigkeiten anzueignen, neue Probleme zu lösen, fortgeschrittenere Bedürfnisse zu befriedigen. Dank des gesunden Gleichgewichts stiegen die Gesamtproduktivität und die Innovationskraft, während das Beschäftigungsniveau hoch bleibe.
Mit Blick auf den auch im Fall Meta umstrittenen gewaltigen Ausbau von Rechenzentren schreibt Zuckerberg: “Nachhaltige Infrastrukturentwicklung bedeutet, dass die Gemeinden erheblich von jedem Projekt profitieren müssen. Dazu gehören gut bezahlte Arbeitsplätze vor Ort, Investitionen in Schulen und öffentliche Dienstleistungen, die Sicherstellung stabiler Energiepreise sowie der Schutz der Umwelt.” so hätten zum Beispiel in Richland Parish, Louisiana, wo Meta ein riesiges Rechenzentrum baut, dank der gestiegenen Steuereinnahmen die Lehrer einen Bonus von 50 000 Dollar im Jahr erhalten, weshalb schon Lehrer von überallher dorthin zögen.
Gegen Terrorismus und Cybercrime hilft nach Meinung Zuckerbergs, dass die Verteidiger immer mehr Ressourcen zur Verfügung haben müssten als die Angreifer. “Manche argumentieren, dass der beste Weg zur Risikominderung darin besteht, die Fähigkeiten, auf die Einzelpersonen zugreifen können, einzuschränken. Doch indem wir den Menschen Fähigkeiten im Bereich der Cybersicherheit an die Hand geben, sichern wir auch die große Menge der Systeme ab, und indem wir ihnen wissenschaftliche Fähigkeiten vermitteln, treiben wir die Wissenschaft auf eine Weise voran, die langfristig das Schadensrisiko verr