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Xbox: Großes Update repariert Client-Bug nach dem Server-Ausfall
CTO Scott Van Vliet erklärt die fatale Fehlerkette des jüngsten Blackouts. Ein neuer Patch soll künftige Kettenreaktionen bei Lizenzen verhindern.
Zuletzt sorgten Störungen bei einem Lizenzdienst außerhalb von Xbox für Probleme und einen Ausfall mehrerer Dienste auf der Konsole.
Unmittelbar danach teilte Xbox Chief Technology Officer Scott Van Vliet auf eine erfreulich transparente Art mit, was genau die Ursache war und dass man das Ganze "in einer umfassenden Analyse aufarbeiten" werde. Das Team wollte genau verstehen, "warum der Fehler in einem einzigen Service derart massive Auswirkungen haben konnte".
Nun hat sich Van Vliet erneut zu Wort gemeldet, um die Erkenntnisse des Unternehmens mit den Fans zu teilen: "Wie ich bereits geschrieben habe, fiel ein grundlegender Dienst aus, den wir für das Heimkonsolen-Sharing, gekaufte Game-Pass-Inhalte und bestimmte PC-Szenarien benötigen", schreibt er.
Scott Van Vliet ist Chief Technology Officer (CTO) bei Xbox. Er verantwortet die gesamte technische Infrastruktur und Cloud-Architektur der Gaming-Sparte von Microsoft. In der Community wird er für seine oftmals sehr transparente Kommunikation bei Systemausfällen geschätzt.
"Ein System-Update hatte dafür gesorgt, dass einige Services schlichtweg nicht mehr reagierten. Erschwerend kam ein Bug in der Xbox-Client-Software hinzu. Als der erste Dienst wegbrach, sorgte dieser Fehler dafür, dass auch weitere Lizenzprüfungen fehlschlugen. Diese beiden Probleme lösten eine regelrechte Kettenreaktion aus. Dadurch konnten einige von euch eure Games nicht mehr starten. Obendrein führte das Ganze zu massiven Problemen beim Laden der Spielebibliothek."
Zwischenzeitlich wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen, unter anderem gibt es einen Bugfix für den Client.
"Wir übertragen die Verantwortung für den zugrundeliegenden Lizenzdienst komplett an das Xbox-Team", teilt Van Vliet mit. "Gleichzeitig machen unsere Techniker die Dienste und die Infrastruktur aktiv robuster für künftige Updates. Den Client-Bug haben wir mit einem neuen Patch behoben. Der Rollout startet am 10. August. Ab dem 17. August wird das Update dann zur Pflicht."
Letztlich sollte das hoffentlich dazu führen, dass sich das Problem in der Art nicht wiederholt.
"Unsere Technik- und Operations-Teams nehmen unsere gesamte Systemarchitektur genau unter die Lupe, um die Zuverlässigkeit unserer Produkte und Dienste massiv zu verbessern", schreibt er abschließend.