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Weitere Bundesländer lockern Lkw-Sonntagsfahrverbot
Immer mehr Bundesländer schließen sich einer Lockerung des Lkw-Sonntagsfahrverbots an. Auch Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein reagieren damit nun auf die niedrigen Pegelstände. Das Niedrigwasser beeinflusst auch die Spritpreise.
Nach anderen Bundesländern setzten auch Hessen, Hamburg und Schleswig-Holstein das Sonn- und Feiertagsverbot für Lastwagen vorübergehend aus. Bis zum 31. August sollen diese Regelungen gelten, wie die jeweiligen Länder bekannt gaben.
Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und das Saarland hatten das Fahrverbot bereits ab dem vergangenen Wochenende vorübergehend gelockert. Baden-Württemberg, Bayern und Mecklenburg-Vorpommern handeln zum nächsten Wochenende. Sachsen hingegen lehnt eine generelle Lockerung ab und verweist auf mögliche Ausnahmegenehmigungen.
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09.08.2026
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Hintergrund ist, dass die Binnenschifffahrt wegen der Trockenheit stark beeinträchtigt ist: Flüsse wie Elbe, Donau und vor allem der Rhein - Europas wichtigste Wasserstraße - sind auf teils historisch niedrige Pegelstände gesunken. Dadurch können Schiffer weniger Ladung aufnehmen, wodurch Transportkosten steigen, die Belieferung der Industrie mit Vorprodukten erschwert wird und Lieferketten unter Druck geraten.
Um die Logistikketten, die für die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Wirtschaft notwendig sind, einigermaßen stabil zu halten, sollen Transporte den Angaben nach zumindest teilweise auf die Straße verlagert werden.
Nach Einschätzung des Logistikverbands BGL schafft die Lockerung zwar mehr Flexibilität für wichtige Lieferungen, aber keine zusätzlichen Fahrerkapazitäten.
FAQ
06.08.2026
Deutschlands Flüsse führen Rekord-Niedrigwasser. Verkehrsminister Bilger lädt heute Niedrigwasser-Spitzentreffen.
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