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Vor US-Daten zur Inflation: DAX bleibt nahe Rekordhoch
Der DAX dürfte kaum verändert in den Tag starten. Die Anleger warten vor allem auf die aktuellen Inflationsdaten aus den USA. Zudem öffnen noch einige Konzerne ihre Bücher.
Nach dem gestrigen Rekordhoch dürfte es der deutsche Aktienmarkt heute zunächst langsamer angehen. Der DAX könnte nach ersten Indikationen 0,1 Prozent tiefer starten.
Besonders aufmerksam werden die Marktteilnehmer die Nachrichten zum Iran-Konflikt verfolgen. Bisher haben sich die vagen Hinweise auf eine mögliche Verständigung zwischen den Kriegsparteien, die dem DAX zu seinem gestrigen Höhenflug verholfen hatten, nicht bestätigt. Die Ölpreise haben denn auch über Nacht wieder etwas angezogen. Nordseeöl der Sorte Brent kostet am Morgen 89,69 Dollar pro Barrel, 0,9 Prozent mehr als gestern.
Marktbericht
11.08.2026
Neue Hoffnungen auf Frieden am Persischen Golf haben den deutschen Aktienmarkt am Nachmittag beflügelt.
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Die US-Börsen waren gestern mit leichten Abschlägen aus dem Handel gegangen. Sowohl die Standardwerte des Dow Jones als auch die Technologietitel des Nasdaq 100 verloren 0,3 Prozent.
In Asien tendieren die Märkte im Vorfeld der Verbraucherpreisdaten aus den USA uneinheitlich. Während die Börsen in Südkorea und Japan anziehen, steht der Hang Seng in Hongkong unter Druck.
Die US-Inflationsdaten um 14:30 Uhr sind der wichtigste Konjunkturtermin des Tages. Derzeit suchen die Marktteilnehmer vor allem nach Hinweisen, ob die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) den Leitzins im September erhöht oder nicht.
Die Erwartungen der beiden Lager sind aktuell fast ausgeglichen. Einerseits schwächelt der Arbeitsmarkt, was die Fed zögern lassen könnte. Andererseits aber treibt der ungelöste Iran-Konflikt weiter die Ölpreise und damit die Inflation. Bei den aktuellen Daten gehen Beobachter von einer leichten Abkühlung der Teuerung auf 3,4 Prozent aus. Das liegt aber immer noch weit über dem eigentlichen Zwei-Prozent-Ziel der Fed.
In Deutschland stehen heute einige Quartalsbilanzen an, unter anderem von TUI, TKMS, Eon, Hannover Rück, Brenntag, K+S und Thyssenkrupp Nucera.