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Steam Machine „Inkterface“: Anleitung erleichtert den Retro-Look mit E-Ink-Display
Eine Möglichkeit zum Austausch der Faceplate einer Steam Machine ist das „Inkterface“. Es lässt die Valve-Konsole wie einen Retro-Bildschirm wirken. Der Name ist tatsächlich Programm: Für „Ink“, also Tinte, sorgt ein E-Ink-Display, für den Interface-Teil seine Hardware-Anbindung. Eine Anleitung erleichtert den Zusammenbau nun.
Im Grunde bekommt die Steam Machine (Test) über das Inkterface ein Front-Display. Es ist mit dem Bildschirm eines eBook-Readers umgesetzt, der für den Retro-Look sorgt. Gepaart mit der Ausgabe von Statusinformationen in einer Darstellung als Verlaufsdiagramm wirkt die Konsole dadurch wie ein Röhrenfernseher aus den 1970er- oder 1980er-Jahren.
Das Inkterface ist in echtes DIY-Projekt. Es kann daher nicht komplett oder als Bausatz erworben werden. Stattdessen müssen Einzelteile beschafft und selbst zusammengebaut werden. Die Beschaffung obliegt dabei dem geneigten Anwender. Was er mit den Teilen machen soll, beschreibt eine trockene Erklärung auf GitHub, die Valve selbst dort vor gut einem Monat eingestellt hatte. Wer kein Hintergrundwissen hat, findet nun auch auf iFixit ein Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Bebilderung und detaillierter Beschreibung. Vorausgesetzt werden zwar immer noch erweiterte Kenntnisse, aber deutlich weniger Erfahrung – und alleine die bessere Orientierung erleichtert den Zusammenbau.
Vorausgesetzt werden unter anderem ein 14,8"-E-Ink-Display, ein E-Ink-Breakoutboard, ein Akku sowie Schrauben und Magnete für den Zusammenbau sowie die Befestigung. Darüber hinaus setzt die Montage den Zugriff auf einen 3D-Drucker voraus, da unter anderem Halterungen und Rahmen selbst produziert werden müssen.
Zusätzlich werden Lötkenntnisse benötigt. Ohne lassen sich die Boards nicht miteinander verkabeln. Die iFixit-Anleitung nennt allerdings nicht nur wie die originale GitHub-Beschreibung die Pins, sondern zeigt grafisch, was miteinander verbunden werden muss. Abschließend muss noch die nötige Firmware kompiliert und aufgespielt werden. Auch das erleichtert die Anleitung – sie wirkt auch an dieser Stelle weniger technisch und greift damit Neulingen erheblich unter die Arme. An einer Tatsache ändert sie allerdings nichts: Das Inkterface bleibt ein Projekt für Fortgeschrittene.