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The Elder Scrolls 6: CEO Asha Sharmas interner Spieldurchlauf wird durch riesige aufblasbare Ratte gestört
Vor einer Bethesda-Vorschau von The Elder Scrolls 6 protestierte die CWA mit einer aufblasbaren Ratte gegen Stellenstreichungen bei Microsoft.
Eine riesige aufblasbare Ratte hat Xbox-CEO Asha Sharma bei einer frühen internen Vorschau auf The Elder Scrolls 6 vor den Büros von Bethesda in Rockville, Maryland, in Empfang genommen.
Die Gewerkschaft CWA (Communications Workers of America) hatte die Ratte direkt am Bürogebäude aufgestellt. Daneben pflanzten die Protestierenden ein Meer aus kleinen roten Flaggen in den Boden. Jede einzelne Flagge stand für eine entlassene Person, die den gewaltigen Stellenkürzungen von Microsoft im letzten Monat zum Opfer fiel. Laut einer offiziellen WARN-Mitteilung aus dem vergangenen Monat strich das Unternehmen allein im Bethesda-Büro in Rockville 166 Entwicklerstellen.
Der Protest ist Teil der anhaltenden Aktionen der CWA-Gewerkschaft gegen den laufenden "Xbox Reset" im Konzern. Bereits im vergangenen Monat gab es unter dem Motto "Save our Devs" Kundgebungen vor mehreren Xbox-Standorten – darunter auch in Rockville. Weitere Proteste für diesen Monat sind bereits in Planung.
Nathan Hahn, Mitglied von OneBGS-CWA, äußerte sich gegenüber Game Developer wie folgt:
„Wir haben erfahren, dass die Microsoft-Führung diese Woche unser Büro besucht. Deshalb wollten wir vor Ort Präsenz zeigen und verdeutlichen, wie sehr diese verheerenden Entlassungen unsere Entwicklerinnen und Entwickler getroffen haben.
Um Flagge zu zeigen, haben wir zuerst Poster im Büro aufgehängt. Die Geschäftsleitung verbot uns jedoch umgehend, Poster nach außen hin an unseren Arbeitsplätzen anzubringen. Daraufhin haben wir Luftballons mitgebracht, um zu zeigen, dass wir da sind – dieses Mal innerhalb unserer Cubicles. Ein anderes Team aus entlassenen Entwicklern hat draußen Flaggen in den Boden gesteckt: eine Flagge für jede gekündigte Person. Jede Flagge erinnerte das Management öffentlich daran, wie viele Menschen es aus unseren Teams gestrichen hat – nicht nur Kolleginnen und Kollegen, sondern am Ende des Tages unsere Freunde.
Wir mobilisieren und wehren uns gegen diese Entlassungen. Wir tun das nicht nur, damit die betroffenen Xbox-Devs und -Tester eine faire Behandlung erhalten. Wir wollen das Unternehmen und Spielestudios weltweit auch daran erinnern, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn der Microsoft-Führung der Mut fehlt, das Richtige für unsere Studios zu tun, damit wir die bestmöglichen Spiele entwickeln können, müssen wir eben füreinander einstehen und die Zukunft unserer Karriere und der gesamten Spielebranche schützen.“
Sharma selbst ging mit keinem Wort auf die riesige Ratte ein. Stattdessen teilte sie auf X ihre Begeisterung für The Elder Scrolls VI und schrieb: „Heute Morgen gab es einen Live-Playthrough von The Elder Scrolls VI: ********. Der Umfang und die Pracht sind unglaublich. Und die Story setzt noch einen drauf.“ Der offizielle Account von Bethesda Game Studios antwortete darauf und postete: „Es war fantastisch, dir ******** zeigen zu können. Vielen Dank für die lieben Worte und den tollen Besuch.“
Hinter diesem Tweet zu The Elder Scrolls 6 – dem mit Abstand am heißesten ersehnten Xbox-Spiel – steckt sehr wahrscheinlich ein Ablenkungsmanöver, um von den Protesten und den tiefgreifenden Problemen der Xbox-Sparte abzulenken. Der Gewerkschaftsprotest trifft Xbox in einer ohnehin extrem angespannten Lage. Von den im letzten Monat angekündigten 3.200 Entlassungen sollen 1,600 im Laufe des restlichen Jahres 2026 folgen. Das Damoklesschwert schwebt also weiterhin über der aktuellen Xbox-Belegschaft. Erst kürzlich mussten freie Mitarbeiter bei den Xbox Game Studios nach dem Release von Halo: Campaign Evolved ihren Hut nehmen. Wo Xbox als Nächstes den Rotstift ansetzt, ist noch unklar.