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Dawn of War 4 wird verschoben, um das Spielerlebnis zu "verfeinern"
Das Echtzeit-Strategiespiel erscheint nun erst im Dezember. Warum Entwickler King Art Games mehr Zeit braucht und wie die neue Roadmap aussieht.
Dawn of War 4 verschiebt sich auf Ende des Jahres. Das Entwicklerteam von King Art Games nutzt die zusätzliche Zeit, um „das Spielerlebnis vor dem Release noch weiter zu verfeinern“.
Ursprünglich sollte der Titel am 17. September erscheinen. Neuer Veröffentlichungstermin ist nun der 3. Dezember. Wenn ihr die Commander Edition besitzt, dürft ihr sogar schon etwas früher loslegen – nämlich ab dem 30. November.
Laut der offiziellen Pressemitteilung braucht das Spiel schlicht noch etwas Feinschliff. Das Team steckt die zusätzliche Entwicklungszeit vor allem in folgende Punkte: „Performance-Optimierung, Fehlerbehebung, Feinschliff am Gameplay und die Einbindung von weiterem Feedback aus den jüngsten Community-Tests.“
Dawn of War ist eine renommierte Echtzeit-Strategiereihe im "Warhammer 40.000"-Universum. Bekannt für taktische Schlachten rund um Space Marines und Ork-Horden, etablierte sich die Serie ab 2004 im Genre.
Im Zuge der Verschiebung gab das Studio auch eine aktualisierte Post-Launch-Roadmap bekannt. Genaue Termine stehen zwar noch aus, der Crusade-Modus und das erste Map-Pack sollen aber Anfang 2027 erscheinen. Etwas später stößt Lord Ahmnok zu Last Stand und Crusade hinzu – zusammen mit einem zweiten Map-Pack. Der Story-Prolog rund um die Blood Ravens folgt kurz vor dem Frühjahr.
Nach dem Frühling folgen das dritte Map-Pack sowie ein Missions-Editor. Für den Sommer 2027 ist schließlich eine riesige Story-Erweiterung namens Aftermath geplant, die auch eine neue Fraktion mitbringt.
Um die Wartezeit bis zum neuen Release zu überbrücken, wollen die Entwickler in den kommenden Monaten weitere Schlachtberichte und exklusive Einblicke ins Spiel veröffentlichen. Ganz so schlimm ist die Hiobsbotschaft also nicht. Zudem könnt ihr beide Versionen des Spiels ab sofort mit zehn Prozent Rabatt vorbestellen – falls ihr etwas Geld sparen möchtet.
Durch die Verschiebung geht Dawn of War 4 außerdem einem extrem vollgepackten Monat aus dem Weg. Im September hätte sich der Titel gegen Schwergewichte wie Marvel's Wolverine, Onimusha: Way of the Sword, Fire Emblem: Fortune's Weave, Blood of the Dawnwalker, Silent Hill: Townfall und viele weitere durchsetzen müssen. Der Rückzug könnte sich strategisch also durchaus auszahlen – eine Denkweise, die perfekt zu einem Echtzeit-Strategiespiel passt.