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heise+ | 360-Grad-Actionkamera: Insta360 X6 mit 8K-Aufnahme und großem Sensor im Test
Die Insta360 X6 filmt 360-Grad-Videos in 8K mit 50 fps und ist gegen Untertauchen geschützt. Wir haben die Aufnahmefunktionen und KI-Videoerstellung getestet.
Der Kamerahersteller Insta360 hat seine 360-Grad-Kameraserie aktualisiert: Die X6 filmt mit zwei Fischaugenoptiken auf der Vorder- und Rückseite jeweils ein Halbkugelpanorama und setzt diese zu einer Rundumsicht in 8K-Auflösung zusammen – diesmal mit maximal 50 Bildern pro Sekunde statt wie beim Vorgängermodell Insta360 X5 mit 30 fps. Vor allem gegen die noch erhältliche ältere Kamera muss sich die X6 behaupten.
Die X6 ist geringfügig größer als ein Schokoriegel und etwas kürzer und gedrungener als die X5. Die Sensoren sind bei der Neuauflage abermals größer: Das eingebaute CMOS-Sensormodell misst 1/1,1 Zoll in der Diagonale. Da die Zoll-Angaben bei digitalen Bildsensoren auf historische Fernsehbildaufnahmeröhren zurückgehen, entspricht ein Sensor-Zoll nicht 25,4 mm, sondern einer Diagonale von 16 mm. Die Diagonale des 1/1,1 Zoll-Sensors entspricht demnach etwa 14,5 mm. Der Sprung von 1/1,28 Zoll auf 1/1,1 Zoll klingt zunächst klein, bedeutet aber gut ein Drittel mehr Sensorfläche. Der Sensor sammelt damit mehr Licht pro Pixel ein als der 1/1,28-Zoll-Sensor der X5 oder der 1/2-Zoll-Chip der X4. Das verspricht weniger Bildrauschen bei schlechtem Licht.
An der Videoauflösung hat Insta360 nicht geschraubt, wohl aber an der fotografischen. Die X6 erstellt 120-Megapixel-Panoramen (15.520 × 7760) und schließt damit bei Auflösung, Sensorgröße und Bildrate zum Konkurrenzprodukt DJI Osmo 360 auf. Die X5 brachte es auf 72-Megapixel-Fotos. Die 360-Grad-Panoramen kann man allerdings nur in einer VR-Brille betrachten. Für die Ansicht auf dem Monitor oder für den Druck muss man sie auf einen deutlich geringeren Ausschnitt zuschneiden.
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