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Ivanti EPM: Update stopft drei hochriskante Sicherheitslecks
Im Endpoint Manager von Ivanti können Angreifer an drei Schwachstellen ansetzen und dabei etwa Zugangsdaten abgreifen.
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Ivanti hat Updates veröffentlicht, die in der Softwareverwaltung Endpoint Manager (EPM) mehrere Sicherheitslücken schließen, die der Hersteller als hohen Bedrohungsgrad ansieht. Angreifer können Zugangsdaten abgreifen, Cloudspeicher manipulieren oder den Agent-Dienst abstürzen lassen.
In einer Sicherheitsmitteilung warnen Ivantis Entwickler, dass sensible Informationen vom Ivanti-EPM-Core im Klartext übermittelt werden. Angreifer in einer Man-in-the-Middle-Position können dadurch etwa Zugangsdaten für externe SQL-Verbindungen abgreifen (CVE-2026-18129, CVSS 8.1, Risiko „hoch“). Durch die Übergabe eines sorgsam präparierten Dateinamens können Angreifer im EPM-Core zudem vollen Schreibzugriff auf S3-Buckets erlangen, die zur Speicherung von Sitzungsaufzeichnungen dienen (CVE-2026-18127, CVSS 7.7, Risiko „hoch“). Eine dritte Lücke basiert auf einem potenziellen Lesezugriff außerhalb vorgesehener Speichergrenzen, den nicht authentifizierte Angreifer aus dem Netz provozieren und so den Agent-Dienst abstürzen lassen können (CVE-2026-18125, CVSS 7.5, Risiko „hoch“).
Tiefer in die Details geht Ivanti nicht. Die Programmierer haben die Fehler jedoch in einer aktualisierten Softwarefassung ausgebessert. Ivanti EPM 2024 SU7 oder neuer soll die Sicherheitslücken nicht mehr aufweisen, verspricht der Hersteller. Die steht im Ivanti-Lizenzsystem zum Herunterladen bereit.
Ivanti gibt weiterhin an, dass das Unternehmen bislang von keinen Angriffen auf diese Schwachstellen bei Kunden weiß. Daher kann Ivanti auch noch keine Hinweise auf potenziell erfolgreiche Angriffe liefern, mit denen Admins nach Angriffsversuchen forschen könnten. IT-Verantwortliche sollten dennoch zügig die aktualisierte Software herunterladen und installieren, um die potenzielle Angriffsfläche für bösartige Akteure zu minimieren.
Zuletzt hatte Ivanti Mitte Mai im Endpoint Manager Schwachstellen auszubessern. Sie ermöglichten etwa das Einschleusen von SQL-Befehlen und die Rechteausweitung in verwundbaren Systemen.
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