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Internet - Als ein südafrikanisches Unternehmen 2009 das Warten auf Downloads satthatte, setzten sie auf Brieftauben – ein Trick, der selbst heute noch funktioniert
Taube schlägt Internet, zumindest in zwei bisher bestätigten Experimenten. (Bildquelle: Jeff Geerling / YouTube)
Während der Download-Balken gefühlt im Schneckentempo voranschreitet, ist ein gefiederter Bote bereits am Ziel: Kann eine simple Brieftaube unsere modernen Highspeed-Leitungen tatsächlich alt aussehen lassen?
Genau das hat der US-amerikanische Tech-YouTuber Jeff Geerling in einem Praxistest bewiesen, indem er drei Terabyte an Flash-Speichern per Taube auf die Reise schickte und damit eine Gigabit-Glasfaserverbindung alt aussehen ließ.
Wie die österreichische Tageszeitung Der Standard berichtet, knüpft der kuriose Versuch an eine legendäre Aktion aus Südafrika aus dem Jahr 2009 an, bei dem eine südafrikanische Internetfirma die langsame Internetverbindung satthatte und für bestimmte Datenmengen auf Versand per Taube umstellte.
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Der Ursprung des Experiments reicht bis in das Jahr 1990 zurück. Damals wurde das sogenannte "IP over Avian Carriers" (IPoAC) – zu Deutsch etwa »Internetprotokoll über gefiederte Träger« – als klassischer Aprilscherz in der IT-Community veröffentlicht.
Was als Aprilscherz begann, sollte 19 Jahre danach Realität werden.
Vor exakt 17 Jahren, im September 2009, wurde aus der Theorie schließlich Praxis. Das südafrikanische IT-Unternehmen Unlimited IT war derart frustriert über die quälend langsamen Breitband-Leitungen ihres Providers Telkom, dass sie einen ungewöhnlichen Test wagten.