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Waldbrände in Europa: Wo es gerade brennt
Europaweit kämpfen Feuerwehrleute gegen Waldbrände. Tausende Hektar Fläche sind verbrannt, viele Menschen mussten sich in Sicherheit bringen. Ein Überblick über die Lage von Großbritannien bis Griechenland.
Ein großer Teil Europas leidet derzeit unter einer Hitzewelle. Durch trockene Pflanzen steigt auch das Risiko von Waldbränden. Die Feuer zerstörten bereits große Flächen, viele Menschen fliehen vor den Flammen.
Im Südwesten Frankreichs wurden seit Donnerstag 1.580 Hektar Land verwüstet. Das Feuer war in einem trockenen Kiefernwald ausgebrochen und am Freitag zunächst gebremst worden. In der Nacht zum Samstag flammte der Brand nach Behördenangaben aber wieder auf.
Insgesamt 650 Menschen mussten das Gebiet verlassen, wie der Präfekt des Départements Landes, Gille Clavreul, mitteilte. Die Flammen hätten keine Wohnhäuser erreicht. "Das Feuer entwickelte sich eher gut. Nur es ist gegen 4.30 Uhr wieder aufgeflammt", sagte der Leiter der Einsatzkräfte in dem Département, Arnaud Fabre.
Etwa 500 Feuerwehrleute und vier Löschflugzeuge waren gegen die Flammen in der Nähe des Dorfes Luglon im Einsatz, knapp 100 Kilometer südlich der Stadt Bordeaux. "Sie haben es mit großer Anstrengung unter Kontrolle bekommen." Die Ursache für den Brand ist noch ungeklärt.
Betroffen waren neben Frankreich und England auch Kroatien und Griechenland.
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Im Naturschutzgebiet Hohes Venn im Osten Belgiens nahe der deutschen Grenze wurden Behördenangaben zufolge bislang fast 850 Hektar Fläche zerstört. Die Löscharbeiten dauern an, teilte der Gouverneur der Provinz Lüttich, Hervé Jamar, auf Facebook mit.
Das Feuer war am Freitagmittag in dem Waldgebiet nahe der deutschen Gemeinde Monschau ausgebrochen und hatte sich in der Nacht rasch ausgebreitet. Verstärkung aus ganz Belgien sowie aus Deutschland wurde mobilisiert. Der belgische Verteidigungsminister Theo Francken erklärte, drei Löschfahrzeuge seien auf dem Weg, um Unterstützung zu leisten. Die Behörden riefen bisher nicht zu Evakuierungen auf.
Auch im Nordosten Spaniens kämpfen Feuerwehrleute weiter gegen die Flammen an, die nach Angaben der Behörden in der Region Aragón bereits 15.000 Hektar Land zerstörten und mehrere Ortschaften bedrohen. Mehr als 1.000 Menschen in 18 Orten mussten ihre Häuser verlassen. Ein Brand bei Niebla in der Provinz Huelva vernichtete bereits eine Fläche von mehr als 38.000 Hektar.
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