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PlayStation: Darum macht das Ende der Disc-Spiele den PS Store laut früherem Square-Enix-Manager günstiger
Ab 2028 setzt Sony ausnahmslos auf rein digitale Veröffentlichungen. Ex-Manager Jacob Navok rechnet durch diesen Schritt mit dynamischen Preisen wie bei Steam.
Ein ehemaliger Manager von Square Enix glaubt, dass die Preise im PlayStation Store künftig sogar sinken könnten. Grund dafür ist Sonys Entscheidung, physische Medien auf der PlayStation komplett abzuschaffen.
Sony hat am 1. Juli angekündigt, dass physische Spiele auf der PlayStation bald komplett der Vergangenheit angehören. Ab Januar 2028 erscheinen alle neuen Titel ausnahmslos digital. Das schließt auch Versionen mit Download-Codes in der Box für den Einzelhandel ein. Diese Regelung betrifft alle PlayStation-Releases – also auch Third-Party-Titel und nicht nur Sonys hauseigene Produktionen.
Jacob Navok hat diese These nun in einem Social-Media-Beitrag genauer erläutert. Er war früher Director of Business Development bei Square Enix und leitet heute als CEO das Unternehmen Genvid.
Jacob Navok verfügt über jahrelange Erfahrung in der Spielebranche. Bei Square Enix war er als Director of Business Development tätig. Heute leitet er als CEO das Unternehmen Genvid, das sich auf interaktive Streaming-Technologien und "Massively Interactive Live Events" spezialisiert hat.
Sein zentrales Argument: "Der Konkurrenzkampf zwischen den Publishern sorgt für Preisdruck, nicht der Wettbewerb zwischen den digitalen Stores." Mit anderen Worten: Die Publisher legen die Preise in einem digitalen Shop selbst fest und nicht der Store-Betreiber.
Laut Navok beeinflusst der Konkurrenzkampf zwischen Steam und dem Epic Games Store also vor allem den Anteil, den die Entwickler am Ende behalten dürfen. Auf den Preis, den ihr als Spieler tatsächlich an der virtuellen Kasse zahlt, hat das kaum Auswirkungen.
Die Preise fallen seiner Meinung nach erst dann, wenn ein Titel direkt mit anderen Spielen im selben Store konkurriert. Als Beweis dafür verweist er auf ein Diagramm von Final Fantasy 16. Darauf erkennt ihr ganz deutlich, wie der Preis des Spiels auf Steam im Laufe der Zeit kontinuierlich gesunken ist. Der Wettbewerbsdruck wirkt hier also sichtbar.
Auf die PlayStation bezogen, wagt Navok eine klare Prognose: "Je stärker sich der PlayStation Store in Richtung 'Digital Only' bewegt, desto schneller wird sich dieser Trend verstärken."
"Ihr werdet mehr Sales und dynamische Preise wie auf Steam sehen. Die Publisher werden untereinander einfach in einem viel größeren Ausmaß konkurrieren."