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E-Mobilität - In Frankreich können Pakete demnächst auch von autonomen Lieferfahrzeugen ausgeliefert werden
Der chinesische Hersteller Neolix baut solche autonomen Lieferfahrzeuge. (Bild: Neolix)
Während autonome Lieferfahrzeuge und Taxis in einigen chinesischen und US-amerikanischen Städten längst zum Stadtbild gehören, sucht man sie in Europa noch größtenteils vergeblich.
Frankreich hat jetzt einen wichtigen Schritt gemacht, um das zeitnah ändern zu können.
Der private Onlinehandel hat sich in den vergangenen Jahren vervielfacht und schon jetzt haben Logistikunternehmen Probleme, ausreichend Personal zu finden, um den vielen Lieferungen gerecht zu werden.
Eine mögliche Lösung sind dabei autonome Fahrzeuge, die zumindest einen Teil dieser Last kostengünstig übernehmen können.
Wie L'Independant berichtet, hat Frankreich jetzt den Rahmen geschaffen, solche Lieferfahrzeuge in der Fahrzeugkategorie L, zu der etwa Mopeds, Motorräder, Dreiräder und motorisierte Quads gehören, zuzulassen.
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Speziell geht es dabei um bis zu vier Meter lange, zwei Meter breite und zweieinhalb Meter hohe Fahrzeuge mit einer Nutzlast von bis zu 1.000 kg. Diese sollen vor allem für die »letzte Meile«, also die Lieferung von Verteilzentren zu Privatpersonen, geeignet sein.
Die Fahrzeuge sind mit Sensoren, Kameras und Radargeräten ausgestattet, damit sie ihre Umgebung wahrnehmen und Hindernisse erkennen können. So ist eine menschliche Anwesenheit an Bord nicht nötig.
Dennoch sollen die Routen, auf denen solche Fahrzeuge zum Einsatz kommen, vorab festgelegt werden. Sie werden also nicht einfach kreuz und quer durch die Städte fahren, sondern können etwa in Randgebieten von Städten für eine Entlastung sorgen.