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Oracle-Patchday: Updates für weniger als tausend Schwachstellen
Oracle fixt zum „Critical Security Patch Update“ knapp 1000 Lücken – weniger als zum letzten regulären „CPU“ genannten Patchday.
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Oracle hat in der Nacht zum Mittwoch Softwareflicken bereitgestellt, die 943 Schwachstellen in den diversen Produkten des Unternehmens schließen. Es handelt sich um einen „Zwischen-Patchday“, den Oracle „Critical Security Patch Update“ nennt.
Die Patchday-Übersicht von Oracle listet die betroffenen Produkte und Schwachstellen darin auf. Kritische Sicherheitslücken, die aufgrund der Risikoeinstufung besonders raschen Handlungsbedarf haben, meldet Oracle in: Portable Clusterware, Essbase, Oracle Application Testing Suite, Oracle Commerce Guided Search und Oracle Commerce Experience Manager, Oracle Commerce Platform, Management Cloud Engine, Oracle Payments, Oracle Workflow, Oracle Enterprise Manager Base Platform, Oracle Financial Services Behavior Detection Platform, Oracle Financial Services Trade-Based Anti Money Laundering Enterprise Edition, Oracle Hospitality Simphony, Oracle Internet Directory, Helidon, Oracle Identity Manager, Oracle Identity Manager Connector, Oracle Managed File Transfer, Oracle Reports Developer, Oracle WebCenter Enterprise Capture, Oracle WebCenter Portal, Oracle WebCenter Sites, Oracle WebLogic Server, Oracle Access Manager, Oracle Web Services Manager, Oracle WebCenter Content, Service Delivery Platform, Oracle BI Publisher, Oracle Hyperion Data Relationship Management, Oracle Hyperion Financial Management, Oracle Hyperion Calculation Manager, Oracle Hyperion Financial Management, Oracle Hyperion Financial Reporting, Oracle Hyperion Infrastructure Technology, Oracle Hyperion Profitability and Cost Management, JD Edwards EnterpriseOne Tools, PeopleSoft Enterprise PeopleTools, Siebel CRM Cloud Applications, Siebel CRM Integration, Siebel CRM Administration, Siebel Apps - Self Service, Siebel Apps - Marketing, Oracle Agile PLM, Oracle Agile PLM MCAD Connector und Oracle Demand Planning.
Zu keiner der Schwachstellen erwähnt Oracle, das sie bereits ausgenutzt werden. Diverse Software-Produkte weisen zudem hochriskante Sicherheitslecks auf, auch hier sollten Admins rasch die Aktualisierungen anwenden. Eines der Produkte, die nicht nur im Geschäftsumfeld zum Einsatz kommen, ist die Virtualisierungssoftware VirtualBox. Hier haben die Entwickler Version 7.2.16 veröffentlicht, die 21 Sicherheitslücken schließt. Davon können Angreifer zwei aus dem Netz ohne vorherige Authentifizierung missbrauchen, erörtern die Autoren der Patchday-Übersicht.
Seit dem Mai dieses Jahres schiebt Oracle in den Monaten zwischen den vierteljährlichen „Critical Patch Update“ genannten Patchday die sogenannten „Critical Security Patch Updates“ (CSPU) ein. Damit will das Unternehmen Schwachstellen schneller schließen, die in den Zeiträumen zwischen den CPUs auftauchen. Die riesige Menge an nun behandelten Sicherheitslecks zeigt, dass Oracle sich damit auf dem richtigen Weg befindet. Im Juli fand der vorherige CPU statt, an dem Oracle sogar 1449 Sicherheitslecks gestopft hat.
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