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Niu Lia - Eine Mutter hat mit ihrem Sohn einen Film mit 170 Euro Budget gedreht - in China macht er gerade Millionen, weil er miserabel aussieht
So schlecht, dass ein viraler Kino-Hit draus wurde: Niu Lai. Bildquelle: Xin Yumeng und Sun Lifang
Ein chinesischer Animationsfilm hat umgerechnet gerade einmal 170 Euro gekostet und in den Kinos mittlerweile stolze 2,1 Millionen eingespielt. Eigentlich unfassbar, wenn man sich Bilder und Videoclips aus Niu Lai aussieht.
Denn die Animationen sind schwerfällig und schrecklich undynamisch, die Charaktermodelle potenzielles Albtraummaterial und bei der Auflösung kriegt man direkt Augenbrennen. Doch trotz oder gerade wegen des grausigen Looks trifft Niu Lai bei chinesischen Filmfans einen Nerv. Und das aus gleich mehreren Gründen.
Der überraschend herzerwärmende Hintergrundgeschichte: Hinter Niu Lai steckt kein Team oder auch nur ein erfahrener Filmemacher. Stattdessen handelt es sich um ein gemeinsames Projekt des 34-jährigen Xin Yumeng, der den Film gemeinsam mit seiner Mutter Sun Lifang umgesetzt hat.
Und von den Animationen, dem Voice-Acting, dem Soundtrack und dem Theme-Song haben die beiden alles mit Second-Hand-Hardware selbst umgesetzt, weil neuere zu teuer gewesen wäre. Für richtige Werbung, Trailer oder gar Kinoplakate mangelte es nach fünf Jahren Arbeit an Niu Lai ebenfalls an Geld.
Der Film selbst dreht sich um das titelgebend Kalb Niu Lai, das sich eine Tages von seiner Herde trennt, um einer Feldlerche zu folgen und sich einer wichtigen Prüfung zu stellen. Hier könnt ihr euch selbst einen kurzen Ausschnitt ansehen:
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Die Anti-KI-Mentalität: Wie BBC berichtet, erfreuen sich chinesische Filmfans besonders an Niu Lai, weil dabei keine KI zum Einsatz kam. Und so will man gezielt ein handgemachtes Projekt unterstützen, auch wenn es qualitativ eher … durchwachsen daherkommt.