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Apple: Neuer Mac Studio mit M5 Max und M5 Ultra vorgestellt, das steckt drin
von Carsten Knobloch
25. Aug. 2026 |
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Apple hat seinen High-End-Desktop überarbeitet und den neuen Mac Studio präsentiert. Die neue Generation setzt wahlweise auf den M5 Max oder den neuen M5 Ultra und legt den Fokus auf lokale KI-Berechnungen, Grafikleistung sowie professionelle Workflows.
Im Mac Studio mit M5 Max arbeitet eine 18-Core CPU (6 Performance-Kerne, 12 Effizienzkerne) kombiniert mit einer bis zu 40-Core GPU, die nun über integrierte Neural Accelerators in jedem Kern verfügt. Dazu kommen bis zu 128 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher mit einer Speicherbandbreite von bis zu 614 GB/s. Beim M5 Ultra verdoppelt Apple die Werte: Hier gibt es eine CPU mit bis zu 36 Kernen, eine bis zu 80-Core GPU und bis zu 512 GB gemeinsamen Arbeitsspeicher bei einer Bandbreite von satten 1,2 TB/s. Damit lassen sich sicherlich selbst docke Sprachmodelle (LLMs) komplett lokal auf dem Rechner ausführen.
Auch bei der Konnektivität und Schnittstellen gibt es Neuerungen. Über Thunderbolt 5 mit Bandbreiten von bis zu 120 Gbit/s lassen sich schnelle Speicher, PCIe-Gehäuse und bis zu acht externe Displays (oder vier Studio Display XDR mit 5K bei 120 Hz) anbinden. Zudem unterstützt das System Thunderbolt-5-Clustering über RDMA, womit sich mehrere Mac-Studio-Einheiten zu einem gemeinsamen Rechenpool für verteilte KI-Inferenz zusammenschließen lassen. Dank Apples neuem N1-Chip ziehen erstmals Wi-Fi 7 und Bluetooth 6 in den Mac Studio ein. Neu ist auch die Unterstützung für Genlock über USB-C. Der interne SSD-Speicher setzt auf PCIe Gen 6 und soll die doppelte Geschwindigkeit der Vorgängergeneration liefern.
Der neue Mac Studio kann ab sofort vorbestellt werden und wird ab dem 22. September 2026 ausgeliefert. Die Versionen mit der maximalen Speicherausstattung von 512 GB RAM folgen Ende Oktober. Die Preise starten bei 2.999 Euro für das Modell mit M5 Max, für den Mac Studio mit M5 Ultra werden mindestens 6.599 Euro fällig. Profis dürfen also die Geldkatze rausholen, während „Prosumer“ vielleicht zum neuen mini schielen.
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