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Nothing OS 5.0: Ein erster Blick auf den Android-17-Aufsatz
Nothing hat die Beta von Nothing OS 5.0 auf Basis von Android 17 veröffentlicht. Wir zeigen die Neuerungen bei Design, KI-Tools und Bedienoberfläche.
Mit Nothing OS 5.0, kurz NOS5, hat das Londoner Tech-Start-up bei seinem Android-Aufsatz, der nun auf Android 17 basiert, allerlei Änderungen vorgenommen und auch kuriose Gimmicks eingebaut. Laut Hersteller enthält das Update mehr Individualisierungsoptionen für Smartphones, eine schnellere und flüssigere Leistung und Updates für die Essential-KI-Tools. Die Anzahl der unterstützten Geräte ist recht überschaubar. Weder die erste noch die zweite (Phone)-Generation sind noch im Rennen.
Bevor wir einen Blick auf die neuen Funktionen und die überarbeitete Bedienoberfläche werfen, klären wir, welche Modelle das Update auf Android 17 überhaupt erhalten: Das Unternehmen bietet die neue Software zunächst als öffentliche Beta nur für das Phone (3) an. Im September folgen die Geräte der (4a)-Reihe sowie das (3a) und (3a) Pro. Im Laufe des Oktober nimmt der Hersteller die (2a)-Modelle in die Beta auf, im Dezember kommt noch das (4b) hinzu.
Parallel zu den Betas soll dann im Oktober die finale NOS5-Version für das Phone (3) erscheinen und in den Folgemonaten für die weiteren genannten Geräte inklusive des CMF Phone 2 Pro. Letzteres soll zusammen mit dem Modell (4b) im Januar als Letztes die finale NOS-Version erhalten.
Leider hat das Phone (2) seine drei Jahre Android-Updates mit dem Update auf NOS4 erreicht, sodass es kein Android 17 erhalten wird, sondern nur noch Sicherheitspatches. Das Nothing Phone (1) erhält laut Hersteller seit Android 15 keine neuen Android-Versionen mehr; im Juli 2026 erhielt es zudem seinen letzten Sicherheitspatch und hat damit sein End-of-Life erreicht (EOL).
Laut Unternehmen stellt Nothing OS 5.0 den nächsten Entwicklungsschritt seiner Bedienoberfläche dar. Es enthält unter anderem eine neue Typografie mit der Font „Geist“, Symbole, Abstände, Materialien und Animationen in den Einstellungen. Zudem lassen sich mehrere Apps und Widgets gleichzeitig auswählen und über den Homescreen verschieben. Bislang musste man jedes Element einzeln bewegen.
Unter anderem bringt Nothing OS 5.0 einen neu gestalteten Homescreen, der sich als zusätzliches Theme neben dem bestehenden Nothing-OS-Design aktivieren lässt. Bestandteil des neuen Homescreens sind etwa transparente Details bei Widgets und der Suchleiste. Das neue Design kommt auch in der Galerie-App und weiteren Nothing-Apps für einen einheitlicheren Look zum Einsatz. Von Googles Android hat Nothing das adaptive Farbsystem übernommen, das die Hauptfarben des Hintergrundbilds automatisch auf App-Icons, Schnelleinstellungen und Widgets überträgt.
(Bild: Gimmick: Das Sammler-Widget von Nothing OS 5.0 bringt Dinge wie eine Kaffeetasse oder eine Katze auf den Homescreen.)
Kurioses Feature: Auf dem Homescreen lassen sich gewissermaßen Sticker als Widget ablegen, um diesen so weiter zu individualisieren. Quasi wie eine Kaffeetasse oder Deko auf dem Schreibtisch – ob das auf dem ohnehin begrenzten Homescreen erforderlich ist, sollten Nutzerinnen und Nutzer für sich entscheiden.
Neu ist zudem ein Widget namens „Away Time“. Das soll Nutzern dabei helfen, einen Blick auf ihre Displayzeit zu behalten. Allerdings zeigt das Widget nicht die Bildschirmzeit an, sondern die Zeit, die man ohne das Smartphone verbringt. Es zeigt Nutzern etwa die längste Displaypause und wöchentliche Trends an.