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Galaxy S26 FE: Warum Samsungs Fan Edition es schwer haben könnte
Mit dem Galaxy S26 FE versucht Samsung erneut, mit einer etwas schwächeren Variante der aktuellen Top-Handys nachzulegen. Auch dieses Jahr verwundert der Preis.
Das Samsung Galaxy S26 FE kostet ab knapp 800 Euro.
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Das Galaxy S26 FE erscheint am 3. September. Trotz technischer Neuerungen wie KI-Funktionen und großem Akku ist das Gerät im Handel teurer als das reguläre Galaxy S26. Das Smartphone soll in den Farben Blueberry, Pistachio und Graphite erscheinen und mit 128, 256 oder 512 GByte Speicher verfügbar sein. In Europa bietet der Hersteller das Smartphone ab knapp 800 Euro an.
Damit wird die eigentlich als günstigere Alternative positionierte Fan Edition ungewöhnlich teuer. Samsungs offizielle Preisempfehlung für das Galaxy S26 mit 256 GByte liegt zwar bei 999 Euro, die Marktpreise sind seit dem Verkaufsstart am 11. März deutlich gefallen. Das Galaxy S26+ startete bei 1249 Euro. Das reguläre Galaxy S26 mit 256 GByte Speicher ist im freien Handel inzwischen für rund 650 Euro zu bekommen; auch das größere Galaxy S26+ kostet mit rund 700 Euro bei 256 GByte bei einzelnen Händlern weniger als das S26 FE. Die Fan Edition tritt somit preislich gegen Geräte an, die mehr Arbeitsspeicher, einen leistungsfähigeren Prozessor und – je nach Modell – weitere Ausstattungsmerkmale bieten.
Das Galaxy S26 FE verfügt über einen Akku mit 4900 mAh, der mit bis zu 45 Watt per Kabel und 15 Watt drahtlos geladen werden kann. Der 6,7 Zoll große Bildschirm mit OLED-Panel erreicht laut Hersteller bis zu 1900 cd/m² Spitzenhelligkeit und arbeitet mit bis zu 120 Hz. Wie bei den übrigen S26-Modellen verspricht Samsung sieben Generationen von Android- beziehungsweise One-UI-Updates sowie sieben Jahre Sicherheitsupdates. Drei Kameras trägt das Galaxy S26 FE auf dem Rücken: Eine Hauptkamera mit 50-Megapixel-Sensor, ein 12-Megapixel-Ultraweitwinkel und ein Dreifach-Tele mit einer Auflösung von 8 Megapixeln. Selfies knipst die Frontkamera mit 12 Megapixeln.
Beim Prozessor greift Samsung im eigenen Regal zu und baut einen Exynos 2500 ein. Der im Sommer des vergangenen Jahres vorgestellte Chip treibt etwa das Galaxy Z Flip7 an. In der Galaxy-S-Baureihe kam er bislang nicht zum Einsatz. Der Zehnkerner erreicht eine maximale Taktfrequenz von 3,3 GHz und rangiert bei Grafik- und Rechenleistung eine Stufe unterhalb des aktuellen Top-Prozessors Snapdragon 8 Elite Gen 5 von Qualcomm. Mehr als 8 GByte RAM gibt es in keiner der drei Speichervarianten.
Stattdessen stellt Samsung vor allem Softwarefunktionen des FE, das mit Android 17 und One UI 9 ausgeliefert wird, heraus. Dazu gehören KI-gestützte Bildbearbeitung, das automatische Nachführen eines Motivs in Videos („My FanCam“), eine Horizontsperre für stabilisierte Aufnahmen sowie verbesserte Videos bei wenig Licht. Mit „Document Scan“ sollen sich Dokumente automatisch zuschneiden und bereinigen lassen; „Audio Eraser“ soll störende Hintergrundgeräusche auch in Apps von Drittanbietern reduzieren.
Als neue Galaxy-AI-Funktionen nennt Samsung „Now Brief“ für tägliche Zusammenfassungen und frei konfigurierbare Infokarten sowie „Now Nudge“, das situationsabhängig zu Aktionen auffordern soll. Hinzu kommen erweiterte App-übergreifende Assistentenfunktionen, Circle to Search und Gemini Live mit Kamera- und Bildschirmverständnis.
Ob diese Funktionen tatsächlich einen Kaufanreiz liefern, dürfte auch davon abhängen, welche der KI-Dienste in Deutschland verfügbar sind und ob sie dauerhaft kostenlos bleiben. Samsung verweist in den Unterlagen zudem darauf, dass für einzelne KI-Funktionen ein Samsung-Konto erforderlich sein kann.