// EUROGAMER.DE — GAMING
Game of Thrones: War for Westeros: "Drachen sind cool und sie bleiben stark" - Ryan McMahon im Interview
Im neuen Echtzeitstrategiespiel kommandiert ihr asymmetrische Fraktionen und mächtige Helden durch eine Sandbox-Kampagne. Wir haben alle Infos zur Beta.
Game of Thrones: War for Westeros setzt auf klassische Echtzeitstrategie – so viel habt ihr auch schon in meiner gestrigen Vorschau zu GoT: WfW gelesen. Auf der gamescom hatte ich nun noch die Gelegenheit, Ryan McMahon einige weitere Fragen dazu zu stellen. Dabei geht es unter anderem um die Struktur der Kampagne, Mod-Support, möglichen Konsolen-Release und die Unterschiede zwischen den Häusern und ihren Helden.
Ryan McMahon ist der General Manager für PC- und Konsolenspiele sowie Game Director bei PlaySide Studios, dem größten Videospielentwickler Australiens. Er war maßgeblich am Aufbau des Studios beteiligt und hat an der Veröffentlichung von über 40 Spieletiteln für Mobile, VR, PC und Konsolen mitgewirkt, darunter Age of Darkness: Final Stand und KILL KNIGHT. Aktuell führt er als Game Director das Prestigeprojekt des Studios an: Game of Thrones: War for Westeros.
Eurogamer.de: Zum Release der Vollversion sind vier Fraktionen am Start. Wie unterscheiden sie sich?
Ryan McMahon: Zum Start wird es die Starks, die Lennisters, die Targaryens und die Weißen Wanderer geben. All diese Fraktionen spielen sich völlig unterschiedlich, denn asymmetrisches Design ist ein essenzieller Bestandteil unserer Fraktionsgestaltung. Es ist auch eines unserer großen Verkaufsargumente, das uns von anderen Echtzeitstrategiespielen abhebt.
Wir nähern uns jeder Fraktion mit der Designphilosophie, welche Schlüsselwörter dieses Haus einzigartig machen und es von den anderen abheben. Wenn man an die Lennisters denkt, kommen einem sofort Worte wie Gold, Reichtum und Macht in den Sinn. Wir möchten sicherstellen, dass die Mechaniken, die wir für sie entwickeln, diese Begriffe auch im Gameplay widerspiegeln.
Eurogamer.de: Welche Helden gibt es für die vier Häuser?
Ryan McMahon: Gerade eben haben wir den Berg und Arya Stark vorgestellt. Der Berg gehört zu den Truppen der Lennisters und fungiert dort als ein Held, der viel aushält – quasi als Tank- oder Bruiser-Charakter. Arya ist eine Meisterassassinin bei den Starks. Sie wurde von ihnen als eine Art Antihelden-Charakter rekrutiert, der darauf spezialisiert ist, andere Helden auszuschalten, ihre Gesichter zu stehlen und deren Fähigkeiten für sich zu nutzen. Das ist ziemlich cool.
Diese beiden erweitern unser stetig wachsendes Roster an Helden im Spiel. Momentan haben wir also Jon Snow, Robb Stark, Arya Stark, Grauer Wind, Geist, Tywin Lennister, Jaime Lennister, den Berg (aka Gregor Clegane), Daenerys Targaryen und den Nachtkönig. Und es werden noch mehr hinzukommen.
Eurogamer.de: Du hast vorhin bereits erwähnt, dass die Fraktionen asymmetrisch sind. Wie schwierig war es, das Konzept im Spiel umzusetzen?