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Rubin-Generation - Nvidia will eines der größten Probleme von KI-Rechenzentren in der nächsten Generation lösen
Nvidias Rubin-Referenzarchitektur setzt auf vollständige Flüssigkühlung – ohne Ventilatoren und ohne Verdunstungskühler.
KI-Rechenzentren haben ein Wasserproblem: Das Training großer Sprachmodelle oder der Betrieb von Inferenz-Clustern schluckt Millionen Liter Frischwasser pro Megawatt und Jahr. Nvidia will dieses Problem mit der kommenden Rubin-Generation grundlegend lösen.
Zur London Climate Week präsentierte das Unternehmen eine Referenzarchitektur für Rubin-Systeme – vollständig flüssigkeitsgekühlt, ohne Ventilatoren und ohne Verdunstungskühler.
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Dem Unternehmensblog zufolge komme das DSX-Referenzdesign für KI-Fabriken ohne Wasserverbrauch aus; der massive Energieeinsatz und nahezu jeder Tropfen Wasser eliminiert. Einschränkend fügt Nvidias Chef für Datenzentrenkühlung Ali Haydari hinzu: In rund einem Prozent der Jahresstunden könnte in manchen Klimazonen dennoch ein Kältesystem nötig sein.
Der Wasserverbrauch könnte damit von rund 9,8 Millionen Litern je Megawatt und Jahr auf nahezu null sinken. Kühlung macht nach Branchenangaben bis zu 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs eines Rechenzentrums aus – das Einsparpotenzial ist also riesig, sofern die Herstellerangaben standhalten.
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Nvidia behauptet im Blogbeitrag, dass jeder Cloud-Anbieter und Rechenzentrumsbetreiber, der für Rubin baut, den Umstieg auf Flüssigkühlung vollzieht. Amazon hat laut The Verge ebenfalls höhere Wärmetoleranzen als Teil seiner Effizienzstrategie für vorwiegend luftgekühlte Rechenzentren genannt.
Was Nvidia aber nicht beantwortet, ist der Kostenvergleich zwischen einem Neubau in Rubin-Architektur und einem konventionell luftgekühlten Rechenzentrum. Ebenso offen bleiben laut dem Verge-Bericht der ökologische Fußabdruck während der Bauphase und der Strombedarf für die Versorgung der Anlagen.