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AR-Display-Auslieferungen sollen VR bis 2030 überholen
von Carsten Knobloch
31. Aug. 2026 |
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Der Markt für Near-Eye-Displays soll abgehen: Laut einer aktuellen Prognose der Marktforscher von Omdia sollen die weltweiten Auslieferungen von AR-Displays bis 2030 auf 21 Millionen Einheiten klettern und damit VR-Displays mit 19 Millionen Einheiten hinter sich lassen.
Hintergrund ist demnach wohl Trend der Hersteller hin zu leichten Smartglasses. Der Markt für KI- und AR-Brillen kämpft weiterhin mit dem klassischen Dreieck aus Leistung, Gewicht und Akkulaufzeit, alle drei Faktoren lassen sich derzeit kaum gleichzeitig optimieren. Ein Ansatz, den unter anderem die Ray-Ban Meta verfolgt, ist der komplette Verzicht auf ein Displaymodul, um den Fokus stattdessen auf KI-Berechnungen sowie Audio- und Kamerafunktionen zu legen. Das zwingt die Branche dazu, die Rolle von Displays im Brillendesign grundsätzlich neu zu bewerten.
Vermutung: Schaut man sich die neuen Leaks um die Apple Airpods mit „Kamera“ an, dann kommt man eher zum Entschluss, dass das nicht klassische Cams sind, vielleicht eher andere Sensoren. Und: AirPods sind schon hart im Markt, sind akzeptiert – man sieht halt nicht aus wie ein Weirdo, der irgendwie wildfremde Menschen aufnimmt. Da würde ich auch ausrasten, wenn so ein Dude beispielsweise in „meiner“ Kneipe auftaucht und mit so einem Ding eventuell filmt.
Doch zurück zu den Hühnerknochen werfenden Marktforschern. Während VR-Displays 2026 noch auf einen Marktanteil von 72 Prozent kommen, soll dieser bis 2032 auf 43 Prozent sinken. Im Gegenzug klettert der Anteil der AR-Displays im gleichen Zeitraum von 28 auf 57 Prozent.
Seht ihr die Zukunft eher bei leichten AR- und KI-Brillen für den Alltag oder bleibt VR für euch das spannendere Feld? Selbst ich als Techie bin da noch recht schulterzuckend unterwegs. Kommt wohl auf die Nische an..
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