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Android 17: Google spendiert neues Sicherheitspaket fürs Netzwerk
von Carsten Knobloch
31. Aug. 2026 |
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Google schraubt weiter an der Sicherheit von Android und spendiert Android 17 ein paar Neuerungen, die euch vor neugierigen Blicken und fiesen Tricks im Netzwerk schützen sollen.
Apps dürfen euer heimisches WLAN künftig nicht mehr einfach so nach Lust und Laune scannen. Wer wissen will, welche Smart-Home-Geräte, Drucker oder Netzwerkspeicher bei euch im Netz herumstehen, muss künftig erst brav nach eurer Erlaubnis fragen. Kennt man in ganz ähnlicher Form schon seit einer Weile von iOS.
Damit Betrüger euch beim Surfen keine gefälschten Seiten unterjubeln, zieht Google die Zügel bei Sicherheitszertifikaten an. Bislang besteht theoretisch das Risiko, dass Kriminelle über eine kompromittierte Zertifizierungsstelle gefälschte Zertifikate erstellen und so Datenverkehr unbemerkt abgreifen. Android 17 setzt deshalb standardmäßig auf Certificate Transparency. Das bedeutet: Jedes Zertifikat muss zwingend in einem öffentlichen, einsehbaren Register eingetragen sein. Manipulierte oder unzulässig ausgestellte Zertifikate fliegen dadurch sofort auf und werden blockiert.
Zu guter Letzt geht es Betrügern an den Kragen, die mit sogenannten SMS-Blastern Jagd auf Smartphone-Nutzer machen. Die Hardware für solche gefälschten Mini-Funkmasten kostet mittlerweile teils unter 3.000 US-Dollar und wird von Kriminellen gern in Autos montiert oder im Koffer durch volle U-Bahn-Stationen geschleppt. Der Trick dabei: Die Geräte senden ein starkes Störsignal aus, das Handys in der Nähe aus dem sicheren LTE- oder 5G-Netz wirft und sie auf das uralte, ungesicherte 2G-Netz zwingt. Dort greifen moderne Spam-Filter nicht, sodass täuschend echte Phishing-SMS ungebremst auf dem Display landen. Android 17 schiebt dem einen Riegel vor und erlaubt es Netzbetreibern, 2G-Verbindungen direkt standardmäßig über eine 0-Klick-Lösung abzuschalten, seit Android 12 war das ja manuell möglich.
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