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Autotechnik - Einer der größten Rückrufe der Geschichte steht offiziell bevor, weil versenkte Türgriffe zu Problemen führen können
Schick, aber im Falle eines Unfalls möglicherweise ein Problem: versenkte Türgriffe. (Bild: automobile-magazine.fr, Mael Pilven)
Die USA hielten bislang wohl den Rekord für die größten Fahrzeugrückrufe – aus gutem Grund: Sie waren bisher der einzige weltweite Großmarkt, der Hersteller in solchen Situationen konsequent in die Pflicht nimmt.
In Europa gibt es auf kontinentaler Ebene keine vergleichbare gesetzliche Verpflichtung, abgesehen von extremen Ausnahmefällen wie dem Takata-Skandal, der weltweit zig Millionen Fahrzeuge betraf. Doch China macht den USA nun zunehmend Konkurrenz.
Die staatlichen Aufsichtsbehörden nehmen die Fahrzeugsicherheit auf dem heranreifenden Markt immer genauer unter die Lupe. Im Zentrum der jüngsten Maßnahmen stehen bündige und versenkbare Türgriffe, die bei Rettungseinsätzen wiederholt gravierende Probleme bereiteten.
Dieser Artikel stammt im Original von unserer französischen Schwesterseite automobile-magazine.fr und erscheint bei GameStar Tech in übersetzter und angepasster Form.
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Ein besonders eindringlicher Fall sorgte vor rund einem Jahr bei Bloomberg für Aufsehen: Der Besitzer eines Tesla Model Y verlor nach einem Unfall entscheidende Zeit beim Versuch, die verriegelte Tür zu öffnen.
China hat jedoch nicht gewartet, bis das Gesetz in Kraft tritt. Mehrere große Marken haben bereits eine gemeinsame Rückrufaktion für Millionen von Fahrzeugen im Reich der Mitte gestartet.
Insgesamt sind nach vorliegenden Berechnungen über vier Millionen Autos betroffen, teilweise über Software-Updates aus der Ferne wie bei Tesla.
Bei den Modellen des US-Herstellers sorgt die Neuprogrammierung dafür, dass sich die Fenster bei einem Unfall teilweise öffnen, um Rettungskräften den Zugang zum Innenraum zu erleichtern.