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Phasmophobia: Neues Update macht eure Tode deutlich vielfältiger und gruseliger
Das zweite QoL-Update überarbeitet das Beweissystem und liefert komprimierte Karten. Zudem bringt Kinetic Games neue Details beim Sterben ins Spiel.
Kinetic Games hat das zweite Quality-of-Life-Update für Phasmophobia veröffentlicht. Es bringt eine ganze Reihe neuer Restricted-Maps, vereinfacht das Sammeln von Beweisen und behebt diverse VR-Fehler. Außerdem liefert der Patch deutlich mehr Wege, im Spiel das Zeitliche zu segnen.
Das "Quality of Life Part 2"-Update ist ab sofort auf dem PC und der PlayStation live. Der Release für die Xbox soll laut den Entwicklern bald folgen. Der Patch baut direkt auf Quality of Life Part 1 auf. Dieser brachte bereits im Juli die überarbeitete Karte "13 Willow Street" sowie etliche weitere Gameplay-Anpassungen ins Spiel.
Wir bekommen endlich die längst überfälligen, kleinen bis mittelgroßen Restricted-Karten für Prison, Brownstone High School und Point Hope. Dabei handelt es sich um komprimierte Versionen der Original-Maps. Sie sollen eure Ermittlungen beschleunigen und für mehr Abwechslung bei euren Runs sorgen.
Auch das Sammeln von Beweisen läuft jetzt deutlich runder. Ihr müsst nicht mehr ständig manuell euer Ingame-Journal checken. Stattdessen erkennt ihr nun direkt an eurer Fotokamera, Videokamera oder dem Sound-Recorder, ob ihr einen Beweis bereits erfasst habt. Möglich machen das halbtransparente Overlays und gelbe LEDs.
Der offizielle Release der Vollversion (1.0) von Phasmophobia wurde auf 2027 verschoben. Kinetic Games begründete diesen Schritt damit, grundlegende Systeme wie Charakter-Modelle und Karten-Layouts überarbeiten zu wollen, um Qualitätsmängel auszuräumen.
Wenn eure Teamkollegen Beweise oder Geisterarten auswählen, sieht das jetzt die gesamte Gruppe. Das erspart euch das hektische Abgleichen in letzter Sekunde, bevor eine Jagd losgeht.
VR-Spieler dürfen sich über ein reaktionsschnelleres Charakter-Rig freuen. Dieses erfasst reale Körperbewegungen nun wesentlich besser. Dazu gibt es eine Reihe von Bugfixes, die die Community zuvor gemeldet hatte. Auch das Sterben haben die Entwickler überarbeitet: Wenn ihr draufgeht, wird eure Haut grauer und eure Augen trüben sich. Außerdem wird der Voice-Chat exakt in dem Moment gekappt, in dem es euch erwischt.
Das Update erscheint einige Monate nach einer enttäuschenden Nachricht für Fans: Kinetic Games hatte bestätigt, dass sich der 1.0-Launch von Phasmophobia von diesem Jahr auf 2027 verschiebt. Das Studio begründete diesen Schritt damit, Qualität über Geschwindigkeit stellen zu wollen. Zuvor hatte das "Player Character Update" für heftige Kritik gesorgt. Kinetic Games entschuldigte sich letztendlich bei den Spielern für die Probleme mit dem lang erwarteten "Player Character Update". Die Entwickler gaben zu, dass sie das Ziel verfehlt und ihre Versprechen nicht gehalten hätten.
Seitdem hat das Team zahlreiche Patches und Hotfixes veröffentlicht, um die vielen neuen Probleme auszubügeln. Das Studio erklärte, wie intensiv es das Spieler-Feedback aufgearbeitet habe. Das erklärte Ziel: Ein deutlich besseres Erlebnis für alle, die Phasmophobia spielen, zu schaffen.