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Warlock-Gameplay auf der gamescom: Chaotisch, düster und flüssig
Auf der gamescom zeigt sich die neue Open-World-Hoffnung von Invoke Studios überraschend flüssig. Wir haben Kaatris Magie auf der PS5 erlebt.
Warlock sieht schon nach einem Spiel aus, das ich allein der Atmosphäre wegen unbedingt zocken will. Düster, fast ein wenig edgy und mit einer Magie, die ihr absolut kreativ nutzen könnt. Wundervoll! Die neue IP zu Dungeons and Dragons lässt euch in die Haut von Kaatri schlüpfen. Sie ist ein Warlock und sieht absolut cool aus. Dunkle, wilde Haare, düstere Male auf der Haut und Outfits, die ich auch gerne im Kleiderschrank hängen hätte. Oh, und natürlich ihr unnahbarer Blick, mit dem unsere Goth-Protagonistin auf die Welt hinabblickt...
Auf der gamescom durfte ich einer kleinen Hands-off-Session beiwohnen. Hier wurde der Titel live auf der PS5 gezockt. Ein Entwickler von Invoke Studios lief mit dem immer wieder laut vibrierenden Controller durch ein Gebiet des Open-World-Games. Wir sehen Kaatri in der Third-Person-Perspektive. Das habt ihr in den Trailern vielleicht auch schon gesehen.
Im Grunde wurde der bei der Opening Night Live gezeigte Trailer nachgespielt. Aber es fühlt sich immer etwas besser an, alles live mitzuerleben. So konnte ich wirklich sichergehen, dass das Gameplay auch in Echtzeit einfach flüssig aussieht. Während ich da auf einem Kinosessel zurückgelehnt saß und das Live-Gameplay genoss, ist mir nicht ein Ruckler aufgefallen und das sogar bei sehr feuchten Umgebungen. In einem Kanal, in dem Kaatri das Wasser bis zu den Knien stand, schwappte das Wasser durch ihre Magie und Bewegungen mit absolut weichen Bewegungen hin und her. Und der Titel erscheint erst 2027 und schlechter wird es bis dahin ja wohl eher nicht.
Kaatri nutzt ihre schwarzen Magietentakel nicht nur zum Kämpfen. Auch um Gegenstände zu greifen und etwa eine kaputte Brücke zu reparieren. Generell könnt ihr scheinbar sehr vieles in der Welt auf verspielte Weise nutzen - ein wenig wie in DnD. Als Actionspiel setzt Warlock nicht auf die klassische Tabletop-Mechanik des Würfelns. Stattdessen finden wir zahlreiche Spells im Spiel wieder - etwa Tasha's Leash. Auch Rituale für besonders starke Zauber sind möglich. Unendlich viel eurer Magie könnt ihr nicht benutzen, denn wie auch in Dungeons and Dragons gibt es ein Manasystem, das euch ein wenig limitiert.
Laut den Entwicklern könnt ihr wirklich sehr kreativ werden. "Sobald ihr anfangt, zu tüfteln, mit den Sprüchen herumzuexperimentieren und zu verstehen, wie die Elementarsysteme und Schadensarten eigentlich funktionieren, entfaltet das Spiel sein ganzes Potenzial. Wie kann ich Flüssigkeiten, Feuer oder Gase beeinflussen? Und wie reagieren die Monster auf die verschiedenen Elemente? Sobald ihr diese Systeme durchblickt habt, geht der Spaß erst richtig los. Es ist also definitiv ein extrem systemisches Spiel", sagt Jeffrey Hattem, Vice-Präsident und Creative Director von Invoke Studios. Auch chaotisch kann es immer wieder werden.
"Chaos gehört auf jeden Fall dazu, ganz klar! Es werden ständig Dinge passieren, mit denen ihr überhaupt nicht rechnet. Aber je vertrauter ihr mit dem Kampfsystem und euren magischen Werkzeugen werdet, desto selbstbewusster geht ihr an die Sache ran. Ihr werdet merken, dass ihr euch an jede Situation anpassen und auf alles reagieren könnt, was euch die Monster im Spiel entgegenwerfen."
Ihr habt bei der Erkundung der offenen Welt viele Freiheiten. Ihr besitzt ein Navigationssystem, das für mich wie von Skyrim ausgeliehen aussieht. Es gibt wahnsinnig viel zu tun. Viel Grind wird es aber eher nicht geben und es soll so zugänglich wie möglich sein. Auch sollen Spieler die Möglichkeit erhalten, das Spielerlebnis anzupassen. Ob und wie viele Schwierigkeitsmodi es geben wird, wollten mir die Entwickler aber noch nicht verraten.
Bisher bin ich ziemlich interessiert an Kaatris Reise, ihrer Magie und ihren vielen coolen Outfits, die uns noch erwarten. Die werden bestimmt ein echter Eyebite für einen Fan von alternativen Styles wie mich. Ein we