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Tesla: Sicherheitsdaten zu FSD in Europa vor EU-Abstimmung veröffentlicht
von Carsten Knobloch
1. Sep. 2026 |
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Tesla macht im Vorfeld einer anstehenden EU-Entscheidung Druck und hat detaillierte Sicherheitsdaten zum System Full Self-Driving (Supervised) in Europa über ein Dashboard öffentlich zugänglich gemacht. Damit will der Autobauer wohl sicherlich die Regulierungsbehörden zu einer breiteren Zulassung bewegen. Tesla argumentiert, dass die Sicherheitsvorteile der Technologie derzeit noch hinter bürokratischen Hürden feststecken.
Aktuell ist FSD Supervised in fünf EU-Ländern freigegeben: in den Niederlanden, Dänemark, Belgien, Estland und Litauen. Nach Unternehmensangaben nutzen über 70.000 Kunden das System und legen damit täglich mehr als eine Million Kilometer zurück. Über einen Zeitraum von fünf Monaten und mehr als 102 Millionen gefahrenen Kilometern in diesen Ländern sei das überwachte System laut Tesla mehr als 4,1-mal sicherer unterwegs gewesen als menschliche Fahrer beim manuellen Steuern.
Auch abseits der Gesamtzahl nennt Tesla diverse Details aus dem Fahrbetrieb. Auf Autobahnen seien Unfälle um 45 Prozent zurückgegangen, auf Hauptstraßen um 69 Prozent, im Stadtverkehr um die Hälfte und auf lokalen Straßen um 40 Prozent, gemessen an über drei Milliarden Kilometern im Jahr 2025. Zudem hätten sich Auslöser für Notbremsungen um bis zu 84 Prozent und abruptes Bremsen um 81 Prozent verringert. Bei über 377 Millionen Manövern verzeichnete die Flotte 99 Prozent weniger Bagatellschäden bei Spurwechseln auf Autobahnen sowie 93 Prozent weniger abseits davon. Registrierte Ermüdungsereignisse der Fahrer auf der Autobahn sanken um 67 Prozent, während interne Entwicklungsfahrzeuge über 1,6 Millionen Kilometer ohne selbst verschuldeten Unfall absolvierten.
Lange müssen Interessierte vermutlich nicht mehr warten, bis Klarheit über die Zukunft des Systems in Europa herrscht: Die Abstimmung über die EU-weite Zulassung von FSD Supervised ist für die Sitzung des Technischen Komitees für Kraftfahrzeuge (TCMV) am 6. Oktober 2026 angesetzt.
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