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10 Gbit/s & 5G per Powerbank: Neue Fritz!Box 5630 XGS, 6835 5G & Fritz!Repeater 6700 Pro
Das neue Design der kommenden Fritz!Box-Generation ist bereits bekannt. Abseits dieser Ankündigung nutzt Fritz! die IFA 2026 aber für eine ganze Produktwelle: Neu sind die Fritz!Box 5630 XGS für 10-Gbit/s-Glasfaser, die Fritz!Box 6835 5G mit eSIM und Wi-Fi 7 sowie der Fritz!Repeater 6700 Pro mit vier Funkmodulen.
Mit der Fritz!Box 5630 XGS stellt Fritz! der bereits erhältlichen Fritz!Box 5690 XGS ein kleineres Basismodell für Glasfaseranschlüsse nach XGS-PON zur Seite. Das integrierte Modem unterstützt Übertragungsraten von bis zu 10 Gbit/s. Alternativ lässt sich der Router hinter einem externen Glasfasermodem beziehungsweise ONT betreiben – ebenfalls mit bis zu 10 Gbit/s.
Dafür besitzt die Fritz!Box einen kombinierten WAN/LAN-Port mit 10 Gbit/s. Beim direkten Anschluss an XGS-PON steht dieser dem Heimnetz als LAN-Port zur Verfügung. Wird ein externes ONT verwendet, dient er stattdessen als WAN-Port. Hinzu kommen drei LAN-Anschlüsse mit jeweils 1 Gbit/s.
Das Dualband-WLAN nach Wi-Fi 7 erreicht theoretisch bis zu 2.880 Mbit/s bei 5 GHz und 688 Mbit/s bei 2,4 GHz. Auf das zusätzliche 6-GHz-Band verzichtet das Basismodell.
Für Speichermedien und Drucker steht USB 3.0 bereit. Telefonie unterstützt die Fritz!Box 5630 XGS über DECT, IP/SIP sowie einen analogen Anschluss. Smart-Home-Geräte werden über DECT ULE eingebunden; Zigbee nennt Fritz! für dieses Modell nicht.
Die ebenfalls neue Fritz!Box 6835 5G ist für Standorte ohne ausreichend schnellen Festnetzanschluss sowie für den mobilen Einsatz vorgesehen. Das Mobilfunkmodem unterstützt 5G gemäß 3GPP Release 16 mit Standalone- und Non-Standalone-Betrieb sowie fünffacher Carrier Aggregation. Im Download sollen bis zu 2 Gbit/s, im Upload bis zu 900 Mbit/s möglich sein. Neben einer Nano-SIM lässt sich eine eSIM verwenden.
Ihre Energie bezieht die Fritz!Box über USB-C. Damit kann sie unterwegs auch an einer Powerbank betrieben werden. Das WLAN funkt mit Wi-Fi 7 über 2,4 und 5 GHz und erreicht auf dem Papier zusammen knapp 3,6 Gbit/s. Kabelgebundene Geräte lassen sich über einen LAN-Port mit 2,5 Gbit/s und einen weiteren mit 1 Gbit/s anschließen.
Neben Mobilfunk kann der Router seinen Internetzugang über einen WLAN-Hotspot oder den als WAN nutzbaren LAN-Anschluss beziehen. Umgekehrt lässt er sich über Fritz!Failsafe als Mobilfunk-Ausfallschutz für eine weitere Fritz!Box einsetzen. Fällt deren Glasfaser-, DSL- oder Kabelverbindung aus, übernimmt die Fritz!Box 6835 5G den Internetzugang.
Noch höher fallen die nominellen WLAN-Datenraten beim FritzRepeater 6700 Pro aus. Fritz! verbaut vier Funkmodule: eines für 6 GHz, zwei für 5 GHz und eines für 2,4 GHz. Der als Quadband-Repeater vermarktete Ableger erreicht über alle vier Funkmodule addiert eine theoretische Bruttodatenrate von rund 18 Gbit/s. Ein einzelnes Endgerät kann diese Geschwindigkeit allerdings nicht abrufen.
Die beiden separaten 5-GHz-Module ermöglichen eine zusätzliche Funkstrecke im Mesh, ohne dass sich Endgeräte und Verbindung zum Router zwangsläufig ein Funkmodul teilen müssen. Für eine kabelgebundene Anbindung stehen ein 10-Gbit/s- und ein 2,5-Gbit/s-Port bereit. Der Repeater kann per WPS auch an Routern anderer Hersteller betrieben werden.