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E-Mobilität - Großer Streit um Studie aus München: Braucht es tatsächlich ein »Aus vom Verbrenner-Aus«, wie Söder sagt?
Eine neue Studie befasst sich mit dem CO₂-Fußabdruck von Autos. (Bild: Mirco Kämpfer / GameStar Tech)
Schon vor der Veröffentlichung einer Studie der TU München, in der die EU-Regularien zur Klimaneutralität von Autos unter die Lupe genommen werden, wurden diese Ergebnisse teilweise kontrovers diskutiert.
Die Studie übt zwar tatsächlich Kritik an der Herangehensweise der EU, ein »Aus vom Verbrenner-Aus«, wie es der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder gefordert hatte, wird dabei aber keineswegs gefordert.
In der Studie, die am Dienstag, den 1. September 2026 veröffentlicht wurde, werden 19 internationale Studien und 47 Szenarien ausgewertet. Ganz grundsätzlich geht es dabei um die Frage, wie der CO2-Fußabdruck eines PKWs eigentlich berechnet werden sollte.
Misst man den Ausstoß »nur« am Auspuff eines Fahrzeugs, ergeben sich natürlich riesige Unterschiede zwischen Elektroautos und Verbrennern. Das ist aber eben nur ein Teil der Wahrheit. Die Autoren fordern, dass der Fußabdruck über die gesamte Lebenszeit des Fahrzeugs in den Blick genommen wird.
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Dazu zählen eben auch Faktoren wie die Produktion der Fahrzeuge und Batterien, woher der Strom kommt, sowie das Recycling der Autos. Das klingt für Verbrenner-Fans erstmal wie ein Argument gegen Elektroautos.
Das sei es aber keineswegs, wie der Fahrzeugtechnikexperte Markus Lienkamp von der TU München laut Heise dem Science Media Center gegenüber erläutert. Die CO2-Minderung beim Umstieg auf Elektroautos läge immer noch bei 41 Prozent.
Zudem gibt es auch inhaltliche Kritik an der Studie. Zur Berechnung der Emissionen der Stromproduktion wurden etwa die Jahre 2018 bis 2024 ausgewertet. Durch den Ausbau von erneuerbaren Energien sinkt dieser Wert aber seit Jahren stark, wodurch der CO2-Fußabdruck von E-Autos nochmal besser ist, als in der Studie angegeben.
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