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Gegen Reiseübelkeit: Android 17 bekommt „Motion Assist“
Google verteilt für Geräte mit Android 17 eine neue Funktion gegen Reiseübelkeit. Das Feature soll Diskrepanzen während der Fahrt abmildern.
„Motion Assist“: Smartphones mit Android 17 erhalten eine Funktion gegen Reiseübelkeit.
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Ohne Smartphone geht es nicht; auch im Auto oder dem Bus darf das Gerät nicht fehlen. Jedoch kann einem im schaukelnden Fahrzeug schlecht werden. Hier soll die neue Android-Funktion „Motion Assist“ helfen, die auf Deutsch recht sperrig „Visueller Bewegungsausgleich“ heißt. Wenige Tage nach der Ankündigung der Funktion mit dem „Android Drop“ steht sie auf einem Redaktionsgerät zur Nutzung bereit.
Die Funktion ist ein wenig versteckt und findet sich in den Einstellungen unter dem eigenen Profil (Google-Dienste und -Einstellungen) auf Pixel-Geräten, auf anderen Geräten sollte sie unter dem Punkt Google zu finden sein. Die Smartphones müssen dabei auf Android 17 laufen. In dem Ordner findet man die Funktion im Unterpunkt „Persönliche Sicherheit & Gerätesicherheit“. Um die Funktion künftig schneller zu erreichen, lässt sich eine Kachel zu den Schnelleinstellungen hinzufügen – diese Option findet man in den Einstellungen der Funktion.
Die neue Android-17-Funktion „Motion Assist“ heißt auf Deutsch „Visueller Bewegungsausgleich“.
Zudem können Nutzerinnen und Nutzer die Funktion so einstellen, dass sie automatisch aktiviert wird, sobald das Gerät erkennt, dass man in einem Auto, Bus oder Zug sitzt. Befindet man sich in Bewegung, zeigen sich links und rechts am Bildschirmrand dezente Blasenanimationen, die sich mit dem Fahrzeug mitbewegen. Laut Google soll die Funktion dabei helfen, die Diskrepanz zwischen dem, was die Augen sehen, und den Bewegungen des Fahrzeugs auszugleichen.
Nutzer können das Erscheinungsbild der animierten Blasen auch anpassen. So lassen sich neben der Form auch Farbe und Deckkraft ändern. Wer sich gerne überraschen lassen möchte, kann über den Punkt „Zufällige Änderung“ auswählen, damit ändern sich Farbe und Form der Blasen alle paar Sekunden.
Für iPhone-Nutzerinnen und -Nutzer dürfte das ein alter Hut sein, denn auf iPhones gibt es ein ähnliches Feature, das Apple mit iOS 18 schon vor zwei Jahren eingeführt hat.
Reisekrankheit entsteht, wenn man auf einen unbeweglichen Bereich schaut, während sich die Umgebung bewegt. Dies spürt der menschliche Körper. Manche Menschen können dies kaum ertragen, ihnen wird schlecht und manche müssen sich erbrechen. Anderen wird nur etwas schummrig. Die animierten Punkte bewegen sich auf dem Smartphone in Echtzeit mit dem Fahrzeug mit, was Erholung bringen soll.