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MacBook mit OLED und faltbar: Offenbar Planänderungen bei Apple
Einem Research-Bericht zufolge hat Apple seine Pipeline für neue Notebooks umgebaut. Dabei kommt es zu Streichungen, aber auch zu einer neuen Baureihe.
Das Research-Unternehmen Omdia, zu dem mittlerweile auch Canalys gehört, hat einen Bericht zu Apples MacBook-Plänen publiziert. Darin geht es um die künftigen Planungen zu einem möglichen MacBook-Foldable, die schon seit Jahren kursieren, sowie um Apples grundsätzliche MacBook-Pläne. Die Analysten glauben unter anderem, dass ein vorgesehenes OLED-Modell gestrichen wurde und Apple plant, zwischen MacBook Air und MacBook Pro eine dritte Modellreihe zu installieren.
Schon seit über fünf Jahren gibt es Berichte, laut denen Apple intern an unterschiedlichen Foldable-Varianten eines MacBook – oder eines (sehr) großen iPads – arbeitet. Der Omdia-Analyse zufolge sei ein Falt-Mac mit 16,1 bis 18 Zoll nun nicht mehr auf der Agenda, zudem hat Apple angeblich ein OLED-MacBook mit 14,4 bis 16,1 Zoll gestrichen. Dabei soll es sich aber nicht um das MacBook Ultra handeln; ein erstes OLED-MacBook mit Touchscreen, das im Oktober erwartet wird.
Apples Plan bleibt aber, alle MacBooks und iPads künftig mit OLED-Displays auszustatten. Der Übergang soll jedoch Jahre dauern. Für 2029 sieht Omdia, dessen Analysten sich auf Berichte aus der Display-Lieferkette stützen, ein Zwischenmodell mit 13,8 Zoll, das Apple zwischen Air und Pro positionieren werde. Es werde mit Touchscreen und ins OLED integrierter FaceTime-Kamera kommen, hieß es weiter. Apple soll, so frühere Berichte, mit LG Display, Samsung Display und dem chinesischen Display-Lieferanten BoE gesprochen haben, um an passende Panels zu gelangen. Allerdings hieß es zunächst, es könne sich dabei schlicht um das erste MacBook Air mit OLED handeln.
MacBooks mit Mini-LED-Technik bleiben angeblich bis mindestens 2028 auf dem Markt. Aktuell nutzt Apple OLEDs nur im iPad Pro (bis zu 13 Zoll), in den iPhones und der Apple Watch. Rechner mit der Technik gab es bislang noch nie, auch Touchscreens behält Apple bislang nur für Handys und Tablets vor.
Bei Foldables beginnt Apple vermutlich in der kommenden Woche mit dem Markteinstieg: Dann wird die Vorstellung des iPhone Ultra erwartet. Dessen Bildschirm ist mit unter 8 Zoll aber klein. Große Foldables gibt es bereits von chinesischen Herstellern.
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