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IFA: Luna Band: Fitnesstracker ohne Abogebühren für 149 Euro
Im Zuge der IFA hat der Hersteller den Marktstart des Luna Band angekündigt. Der Tracker ohne Bildschirm bietet laut Hersteller eine KI-Gesundheitsberatung.
Nach Whoop, Polar, Fitbit und Garmin bringt das Unternehmen Luna seinen Gesundheitstracker ohne Bildschirm im Zuge der IFA weltweit auf den Markt. Das Unternehmen hatte sein Fitnessarmband schon Anfang dieses Jahres während der CES 2026 in Las Vegas angekündigt. Ähnlich wie das Modell von Google und Garmin soll der Tracker ohne monatliche Abogebühren nutzbar sein.
Luna hatte einige Monate nach der Vorstellung im Mai eine Warteliste für das Wearable geöffnet, seit dem 4. Juli ließ sich das Gadget vorbestellen und die ersten Auslieferungen waren für den 31. Juli eingeplant. Jedoch war der „Drop 1“ ein ausschließlich auf Einladung zugängliches Angebot. Nun bietet Luna, ein Tochterunternehmen der indischen Techfirma Noise, das bisher eher für Smartringe bekannt ist, sein Luna Band zum freien Verkauf an.
Laut dem Unternehmen soll das Band übliche Gesundheitsdaten wie VO2max, SpO2, Schritte, Temperatur, Herzfrequenzvariabilität, Schlaf und Herzfrequenz messen können und auswerten. Das Band verfüge zudem über eine „Echtzeit-Gesundheitsberatung per Sprachausgabe“ und soll nicht nur Daten anzeigen, sondern auch zeitnahe und umsetzbare Vorschläge liefern.
Nutzerinnen und Nutzer können mit dem Band auch Mahlzeiten protokollieren, Symptome aufzeichnen und mithilfe von Sprachbefehlen Gesundheitsratschläge einholen. Das Luna Band lässt sich mit Ohrhörern verbinden und soll sich in Apples Siri einbinden. Ob es mit weiteren Sprachassistenten funktioniert, verrät der Hersteller auf seiner Webseite nicht; nach Informationen der britischen Zeitung Independent soll das allerdings der Fall sein.
Der KI-Assistent soll Luna zufolge Trägerinnen und Trägern dabei helfen, die Koffeinzufuhr zeitlich abzustimmen und den Wasserhaushalt zu tracken. Selbst als Jetlag-Manager sei das Band geeignet. Das installierte Betriebssystem LifeOS soll zudem verschiedene Kategorien wie Stressbewältigung, Training, Ernährung, Produktivität und die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mitschneiden. Die Plattform ermögliche außerdem die Integration von Apps von Fremdanbietern.
Das Luna Band ist derzeit nur beim Hersteller erhältlich und kostet knapp 150 Euro. Es kann in verschiedenen Farben wie „Aloe Green“, „Onyx Black“ und „Desert Beige“ bestellt werden. Mit dem Band geht Luna in direkte Konkurrenz zu Googles Fitbit Air, das mit 99 Euro zu Buche schlägt, Garmins 200 Euro teurem Cirqa Band sowie dem Amazfit Helio Strap und Polar Loop.
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