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Rosie O'Donnell singt gemeinsam mit Opfern von Jeffrey Epstein »I Am Woman«
Die Schauspielerin und Komikerin Rosie O’Donnell, 64, hat ein Video veröffentlicht, in dem sie gemeinsam mit Opfern des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein die feministische Hymne »I Am Woman« singt. »Ihr seid alle Heldinnen, und ihr werdet die Art und Weise verändern, wie die Welt mit sexuellem Kindesmissbrauch umgeht«, sagt O’Donnell zu den Frauen.
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Sie habe einige »Überlebende von Epstein angerufen und sie gebeten, mit mir einen kraftvollen Song von Helen Reddy zu singen, der mir mit zehn Jahren beigebracht hat, meine Stimme zu nutzen«, schrieb O’Donnell auf Instagram zu dem Video. Das habe sie getan, »nachdem der korrupte Generalstaatsanwalt (Trumps ehemaliger persönlicher Anwalt) angedeutet hatte, dass er nicht glaube, dass Männer, denen sexueller Missbrauch vorgeworfen wird, aufgrund der Epstein-Akten angeklagt würden – trotz der Unmengen an Beweisen ...«. O’Donnell veröffentlichte das Video genau ein Jahr, nachdem die Opfer die vollständige Veröffentlichung der Gerichtsakten zu Epsteins Verbrechen gefordert hatten.
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»Ich weiß, dass es sehr schwer für euch war und dass ihr kaum Unterstützung hattet, und es tut mir leid, dass unser Land so im Arsch ist«, sagt O’Donnell an die Epstein-Opfer gewandt. »Aber das ist es, was wir durchstehen müssen. Denn ihr seid alle Helden, und ihr werdet verändern, wie die Welt mit sexuellem Kindesmissbrauch umgeht.«
Der Multimillionär Epstein hatte über Jahre einen Missbrauchsring betrieben, dem zahlreiche junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Unter seinen Klienten sollen viele einflussreiche Menschen gewesen sein.
Vor fast 20 Jahren kamen erste Vorwürfe vor Gericht, und Epstein bekannte sich in bestimmten Punkten schuldig. Jahre später wurde der Fall neu aufgerollt und der Multimillionär wieder festgenommen. Noch bevor ein mögliches weiteres Urteil gefällt werden konnte, starb der Finanzier am 10. August 2019 im Alter von 66 Jahren in seiner Gefängniszelle. Im Obduktionsbericht wurde Suizid als Todesursache genannt.
O’Donnell sprach vor wenigen Wochen, als sie Jimmy Kimmel in dessen Latenight-Show vertrat, darüber, dass sie wegen Trump vor knapp zwei Jahren nach Irland gezogen sei. »Nachdem ich ›Project 2025‹ gelesen hatte, dachte ich mir: ›Ich muss hier raus.‹« Ihr Kind habe die Situation in der Schule so erklärt: »Ich werde gezwungen, in ein anderes Land zu ziehen, weil der Präsident der Vereinigten Staaten meine Mutter hasst. Aber ganz ehrlich, ich glaube, meine Mutter hasst ihn sogar noch mehr.«
Trump ist schon lange schlecht auf die Moderatorin zu sprechen, seit diese sich 2006 in ihrer Show »The View« über dessen Insolvenzen lustig machte. Unter anderem drohte er damit, ihr die Staatsangehörigkeit zu entziehen, weil sie »eine Bedrohung für die Menschheit« sei. O’Donnell reagierte auf Instagram mit einem Foto von Trump und dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein: »Du nennst mich eine Bedrohung für die Menschheit – aber ich bin alles, was du fürchtest.«
Eine Recherche der »New York Times« gibt Einblick in Epsteins letzte Wochen. Sie zeigt einen Mann, der über Donald Trump schimpft und mit den Haftbedingungen hadert. Mehr dazu hier.