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Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew
Dem ukrainischen Geheimdienst SBU gelangen immer wieder spektakuläre Aktionen in Russland. Nun wurde er selbst zum Ziel. Eine russische Drohne traf das Hauptquartier in Kiew. Es soll Verletzte gegeben haben.
Eine russische Drohne hat nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum von Kiew getroffen. Der Angriff habe direkt auf das Büro des SBU-Chefs in dem Gebäude gezielt, teilte Selenskyj bei Telegram mit.
Der Staatschef kündigte Vergeltung an. Er habe den Befehl erteilt, eine angemessene und spürbare Antwort vorzubereiten, die dem Angriff möglichst entspreche, teilte Selenskyj mit.
Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko wurden mindestens fünf Menschen verletzt. Ein von der Zeitung Ukrainska Prawda veröffentlichtes Foto zeigte schwarzen Rauch, der aus Fenstern des Geheimdienstsitzes quillt.
Der SBU gilt als ein wichtiger Akteur im Abwehrkampf gegen Russland. Der Geheimdienst zeichnet immer wieder für folgenschwere Angriffe tief im russischen Hinterland verantwortlich, um die dortige Militärmaschinerie und Energieinfrastruktur zu schwächen.
Zu den bekanntesten Operationen gehören die Sprengung der Brücke zur besetzten Halbinsel Krim im Jahr 2022 sowie ein Drohnenangriff unter dem Codenamen "Spinnennetz" auf strategische russische Bomber im Jahr 2025. Zudem wird dem SBU eine Schlüsselrolle bei Tötungen hochrangiger russischer Militärs zugeschrieben, denen die Ukraine Kriegsverbrechen vorwirft. Russland verurteilt diese Tötungen als Terroranschläge.
Russland hat die Ukraine in der Nacht massiv angegriffen. Getroffen wurde auch ein Grenzübergang zu Rumänien.
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Auch aus anderen Landesteilen meldete die Ukraine russische Angriffe. Der Gouverneur der Region Odessa im Süden des Landes, Oleh Kiper, teilte bei Telegram mit, mindestens ein Mensch sei bei Angriffen in der Nacht getötet worden, mindestens fünf weitere hätten Verletzungen erlitten. Es seien mehrere Wohngebäude beschädigt worden.
In Dnipro wurden Behördenvertretern zufolge zwei Polizeikräfte getötet. Aus Kiew wurden drei Verletzte bei einem Drohnenangriff auf ein Wohngebäude gemeldet.
Es gehe um "Hunderte Milliarden Dollar", die sein Vorgänger Biden der Ukraine und der NATO geschenkt habe.
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