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Kein Platz in den Charts: KI-Musik wird in Australien aus den Top 10 verbannt
von André Westphal
4. Sep. 2026 |
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Die Diskussionen um KI-generierte Musik reißen nicht ab. So hat die Musikindustrie ein regelrecht gespaltenes Verhältnis zu künstlicher Intelligenz. Einerseits pumpen Plattenfirmen wie die Universal Music Group und Co. Millionen in Firmen wie Stability AI, andererseits versuchen sie und Streaming-Plattformen wie Spotify, der Flut an billig generierten Songs Herr zu werden. In Australien hat nun die Australian Recording Industry Association (ARIA) ein Machtwort gesprochen. KI-Musik wird dort nicht mehr für die Charts zugelassen.
Dies betrifft die dort regional relevanten ARIA Charts. Allerdings gibt es auch eine Einschränkung. Komplett KI-generierte Musik kann nicht mehr in den Top 10 etc. landen. Doch Lieder, die nur mit der Unterstützung von KI erstellt worden sind, bleiben zulässig. Es kommt also letzten endes darauf an, ob ein Stück rein über einen KI-Generator wie Suno ausgeworfen worden ist oder KI eher bei der Produktion unterstützt hat.
ARIA erklärt, dass Songs, die in den Charts platziert werden können, "substanziell von Menschen" erstellt worden sein müssen. Zudem darf kein Verdacht auf Manipulation der Streaming-Zahlen bestehen. Im Übrigen greifen die neuen Regeln bereits ab 28. August 2026. Es können dadurch auch nachträglich Titel aus den Charts entfernt werden, wie man mitgeteilt hat. Reine KI-Titel können in Australien auch keine ARIA Awards erhalten.
Finde ich durchaus interessant, denn man kann davon ausgehen, dass in anderen Ländern und Regionen bald nach dem Vorbild Australiens ähnliche Maßnahmen folgen dürften.
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