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Ocarina of Time Remake: Entwickler womöglich vor Zelda-Direct geleakt
Am 8. September feiert Nintendo das 40-jährige Bestehen von The Legend of Zelda mit einer eigenen Direct-Präsentation. Neue Details zum Ocarina-of-Time-Remake gelten als wahrscheinlich. Für zusätzliche Spannung sorgt ein Händlereintrag: Demnach könnte ausgerechnet das Xenoblade-Studio Monolith Soft hinter Links Rückkehr stecken.
Nintendo hat für Dienstag, den 8. September 2026, um 16 Uhr deutscher Zeit eine rund 30 Minuten lange The Legend of Zelda 40th Anniversary Direct angekündigt. Konkrete Inhalte nennt das Unternehmen bislang nicht. Gezeigt werden sollen allgemein Neuigkeiten rund um das 40-jährige Bestehen der Spielereihe.
Im Mittelpunkt dürfte allerdings das im Juni angekündigte Remake von The Legend of Zelda: Ocarina of Time stehen. Nintendo hatte bislang lediglich einen kurzen Ankündigungstrailer veröffentlicht und bestätigt, dass der N64-Klassiker noch 2026 exklusiv für die Nintendo Switch 2 „wiedergeboren“ werden soll. Gameplay, ein konkreter Erscheinungstermin und selbst das verantwortliche Entwicklerstudio sind weiterhin unbekannt.
Damit bietet sich die Jubiläumsausgabe der Direct für eine ausführlichere Vorstellung an. Sicher ist das aber nicht: Nintendo hat Ocarina of Time in der Ankündigung der Übertragung nicht ausdrücklich genannt. Einen Tag später, am 9. September ebenfalls um 16 Uhr, folgt außerdem eine reguläre Nintendo Direct mit einer Laufzeit von rund 45 Minuten.
Kurz vor der Ankündigung der Zelda-Direct ist womöglich bereits eine bislang unbekannte Information durchgesickert. Auf der Produktseite des norwegischen Elektronikhändlers Elkjøp wurde zeitweise Monolith Soft als Entwickler des Remakes aufgeführt. Als Publisher nannte der Eintrag Bergsala, den Vertriebspartner von Nintendo in den nordischen Ländern. Inzwischen wurde die Entwicklerangabe wieder entfernt.
Ob Elkjøp tatsächlich vorab über das verantwortliche Studio informiert wurde oder lediglich einen falschen beziehungsweise spekulativen Datenbankeintrag veröffentlicht hat, ist nicht bekannt. Eine Bestätigung von Nintendo oder Monolith Soft gibt es nicht. Aus dem Eintrag lässt sich außerdem nicht ableiten, ob Monolith Soft die Entwicklung leitet oder lediglich unterstützend beteiligt sein könnte.
Völlig aus der Luft gegriffen wäre eine Beteiligung allerdings nicht. Das vor allem für die Xenoblade-Chronicles-Reihe bekannte und vollständig zu Nintendo gehörende Studio arbeitet bereits seit Jahren an Zelda-Spielen mit. Monolith Soft unterstützte unter anderem die Entwicklung von Skyward Sword, A Link Between Worlds, Breath of the Wild und Tears of the Kingdom.
Wie eng die Zusammenarbeit inzwischen ist, verdeutlichte Ende 2025 ein Gespräch zwischen Monolith Soft und Nintendo. Zelda-Verantwortlicher Daiki Iwamoto bezeichnete das Studio darin als starken Partner und äußerte den Wunsch, Monolith Soft künftig eine zentrale Rolle bei der Entwicklung eines neuen Zelda-Spiels übernehmen zu lassen.
Der Händlereintrag gewinnt dadurch an Plausibilität, bleibt aber ein Gerücht. Ebenso denkbar ist weiterhin eine Beteiligung von Grezzo. Das Studio entwickelte bereits Ocarina of Time 3D und Majora’s Mask 3D für den Nintendo 3DS sowie später die Neuauflage von Link’s Awakening und The Legend of Zelda: Echoes of Wisdom.
Spätestens die Zelda-Direct könnte Klarheit darüber schaffen, wer Links Rückkehr entwickelt und wie umfangreich Nintendo den Klassiker von 1998 überarbeitet. Neben ersten Spielszenen dürfte vor allem der noch ausstehende Veröffentlichungstermin von Interesse sein. Bislang hält Nintendo unverändert an einem Marktstart im Jahr 2026 fest.