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Luft verschafft: No Rest for the Wicked kommt erst nächstes Jahr
No Rest for the Wicked verspricht ein tolles Action-RPG zu werden – aber nicht mehr dieses Jahr. Seine Entwickler haben die Veröffentlichung der Version 1.0 in das kommende Jahr verschoben. Das Spiel braucht mehr Zeit, heißt es zur Begründung.
Gespielt werden kann No Rest for the Wicked seit geraumer Zeit im Early Access. Die Testphase hat sich gelohnt. Zum Start präsentierte sich der Titel der Moon Studios (Ori-Serie) atmosphärisch und bildhübsch, spielerisch aber noch mit ein paar Ecken und Kanten. Bewertungen sind seitdem in den sehr positiven Bereich geklettert und belegen damit eine vorteilhafte Entwicklung. Die aktuell durchwachsenen Rezensionen sind auf die Verschiebung zurückzuführen, die mit negativen Rezensionen quittiert wurde.
Fertig werden sollte das RPG mit Souls-Mechaniken eigentlich im Oktober. Daraus wird nun nichts. Stattdessen planen die Moon Studios Version 1.0 nun für März 2027. Man sei ein kleines Team und wolle trotzdem keine Kompromisse bei der Qualität des Spiels eingehen, lautet die Begründung: „Wir sind dicht dran, aber dicht dran ist nicht gut genug“. Die zusätzliche Zeit wollen die Entwickler nutzen, um an der Bildrate, dem Klassensystem und vielen kleinen Dingen zu arbeiten. Lieber etwas länger zu brauchen, als etwas zu veröffentlichen, das nicht ganz perfekt ist, das ist der deutlich ausgesprochene Ansatz.
Um dem Spiel den nötigen Feinschliff zu verpassen, soll es in den nächsten Monaten weitere geschlossene und offene Beta-Tests geben. Darüber hinaus bekommen alle Käufer, die vor dem 1. Januar zugreifen, das Founders Pack zum Spiel dazu. Es enthält ein exklusives Versteck und eine Unterkunft, darüber hinaus kosmetische Extras. Das Founders Pack gab es bislang nur bei einem Kauf vor dem 10. Juni zum Spiel dazu.
Die Verschiebung bringt dem Titel noch weitere Vorteile. Der Elefant im Raum bleibt GTA 6, das den November dominiert und alle anderen Spiele-Veröffentlichungen in den September und Oktober „gezwungen“ hat. Dort drängt sich nun alles von Rang und Namen auf dichtem Raum, nicht einmal ein Call of Duty will sich dieser Konkurrenzsituation aussetzen. Mit einer Veröffentlichung im kommenden Jahr gehen die Entwickler beidem aus dem Weg: Am Ende verspricht die Verschiebung ein besseres Spiel mit besseren Chancen im Kampf um die Aufmerksamkeit von Spielern. Damit steht es nicht allein. Auch Tomb Raider und das Reboot von Fable haben bereits die Reißleine gezogen.