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Google Antigravity bekommt einen /boost-Modus für komplexe Aufgaben
von Oliver Posselt
5. Sep. 2026 |
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Google erweitert Antigravity, sein KI-Werkzeug für Entwicklungs- und Programmieraufgaben, um den Befehl /boost. Er soll dann helfen, wenn der normale Agent bei aufwendigen Implementierungen oder einer schwierigen Fehlersuche an seine Grenzen kommt.
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Nach Eingabe von /boost analysiert ein Orchestrator zunächst die Aufgabenstellung. Anschließend leitet er sie an eine spezialisierte Pipeline für tiefere Schlussfolgerungen weiter. Je nach Anfrage konzentriert sich diese entweder auf die Umsetzung einer komplexen Funktion oder auf die Suche nach der Ursache eines Problems. Dabei arbeiten mehrere KI-Agenten fokussiert an der Aufgabe.
Als mögliche Einsatzgebiete nennt Google unter anderem schwer reproduzierbare Fehler, Race Conditions und sporadisch fehlschlagende Tests. Auch bei der Optimierung von Algorithmen soll /boost nützlich sein, etwa indem Grenzfälle konstruiert und Durchsatz oder Belastbarkeit getestet werden.
Aber Obacht! Die gründlichere Bearbeitung benötigt mehr Tokens. /boost ist daher nicht für jede alltägliche Aufgabe gedacht, sondern eher als zusätzlicher Gang für Fälle, bei denen eine schnelle Standardantwort nicht reicht.
Verfügbar ist die Funktion in Antigravity 2.0 sowie über die Kommandozeilenversion. Voraussetzung ist ein Pro- oder Ultra-Abonnement. Konkrete Angaben dazu, wie viel höher der Tokenverbrauch im Vergleich zum normalen Modus ausfällt, macht Google bislang nicht.
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