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Witkoff und Kushner erstmals in Kiew erwartet
In Moskau hatten sie sich mit Kremlchef Putin getroffen und mit ihm über ein Ende des Ukraine-Kriegs verhandelt. Nun kommen die US-Gesandten Witkoff und Kushner nach Kiew - auf einem ungewöhnlichen Weg
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau heute erstmals zu Gesprächen über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs in Kiew erwartet. Die beiden Vermittler hätten in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin "konkrete Pläne" für die nächsten Schritte zur Beendigung des Kriegs erörtert und freuten sich auf "ebenso produktive Treffen" in der Ukraine", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses der Nachrichtenagentur AFP.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Rahmen einer von Selenskyj und Putin erklärten dreitägigen örtlich begrenzten Waffenruhe stattfinden.
Die US-Sondergesandten Witkoff und Kushner sind vom Kremlchef zu Gesprächen empfangen worden.
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Laut Selenskyj war geplant, dass die beiden Vermittler mit dem Flugzeug nach Kiew kommen. Dies ist höchst ungewöhnlich, weil der ukrainische Luftraum seit Kriegsbeginn 2022 gesperrt ist und andere westliche Politiker bisher immer im Zug nach Kiew reisten.
Witkoff und Kushner äußerten sich zunächst nicht zu ihrem Treffen mit Putin. Sie flogen kurz nach den Gesprächen aus Moskau ab. Ein Kreml-Berater sprach nach dem Treffen von äußerst nützlichen und konstruktiven Gesprächen. Berater Juri Uschakow sagte, Witkoff und Kushner hätten "eine Reihe von Ideen zu möglichen Wegen für eine Einigung skizziert". Uschakow ging nicht darauf ein, um welche Ideen es sich dabei handelte.
Die beiden US-Gesandten waren bereits mehrfach nach Moskau gereist, um über ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zu sprechen. In der Ukraine waren sie in dieser Mission seit Trumps zweitem Amtsantritt noch nie.
Die US-Unterhändler Witkoff und Kushner reisen zu neuen Friedensgesprächen nach Moskau und Kiew.
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Trump hatte am Freitag einen neuen diplomatischen Vorstoß zur Beendigung des Ukraine-Kriegs angekündigt. Er nannte Witkoff und seinen Schwiegersohn Kushner "zwei großartige Verhandler" und fügte hinzu: "Wir haben sie hingeschickt, um zu sehen, ob wir etwas erreichen können".