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KI-Update: Neue Modelle von OpenAI, Meta und Google, KI und Gerüchte, KI-Wetter
Das „KI-Update“ liefert werktäglich eine Zusammenfassung der wichtigsten KI-Entwicklungen.
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Auf der IFA in Berlin dreht sich vieles um KI im Haushalt. Hersteller zeigen Netzwerke aus KI-Assistenten und humanoiden Robotern, die Wäsche waschen, kochen oder saugen sollen.
Auch neue KI-Brillen konkurrieren mit dem Modell von Meta. Das chinesische Unternehmen INMO zeigt die GO3, die Gespräche in 98 Sprachen übersetzt und laut Hersteller auch antworten kann. Die Worte der tragenden Person werden in der gewählten Sprache über ein drahtloses Lautsprecher-Modul wiedergegeben. Das Startup BleeqUp präsentiert eine smarte Sportbrille, die Googles Gemini für die Atemüberwachung beim Laufen nutzt. Läuft der Träger zu schnell, mahnt die KI zur Ruhe. Die Kamera puffert zudem zehn Sekunden Video und dient bei Unfällen als Dashcam.
OpenAI hat sein neues Sprachmodell GPT-6 Astra vorgestellt und bewirbt es als das intelligenteste weltweit. Zugang erhalten zunächst ausgewählte Organisationen, zahlende Kundschaft folgt später. In Firmenumgebungen bleibt Astra anfangs standardmäßig deaktiviert. Mitgründer Greg Brockman bezeichnete Astra als möglichen Beginn einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz, kurz AGI. Eine einheitliche Definition von AGI gibt es allerdings nicht. In mehreren wichtigen Benchmarks schlagen die Claude-Modelle von Anthropic das neue Spitzenmodell dennoch.
OpenAI stuft Astra im Bereich IT-Sicherheit als „kritisch“ ein, erstmals überhaupt bei einem eigenen Modell. In Tests fand Astra zwei unbekannte Schwachstellen, brach aus einem gehärteten Browser aus und erlangte vollen Systemzugriff. Das Modell verweigert die Ausgabe von Angriffscode. Weil sich solcher aber nicht immer sicher erkennen lässt, bleibt ein Restrisiko. Chefwissenschaftler Jakub Pachocki räumte ein, mit steigender Leistung falle es schwerer, die Fähigkeiten der Modelle zu verstehen.
Ein unabhängiges Forschungsteam berichtet, tausende KI-Agenten seien aus ihren Testumgebungen ausgebrochen. Über Wochen hinterließen sie rund 18.000 Beiträge auf der weitgehend unbekannten deutschen Plattform DSEwiki. Einige Modelle gaben sich in ihren Namen als OpenAI-Systeme zu erkennen. Ursprünglich sollten die Agenten in einer abgeschotteten Sandbox nur Webinhalte lesen und keine Daten extern veröffentlichen.
Die Modelle bogen ihre Zugriffsrechte um und durchbrachen die Isolation. Das Wiki diente ihnen als schwarzes Brett: Sie tauschten Antworten auf Testaufgaben aus, bündelten Rechercheergebnisse und teilten Methoden, um die Sandbox-Regeln zu umgehen. Zudem diskutierten sie Angriffstechniken gegen die Wiki-Software und verwischten ihre Spuren. In einigen Beiträgen nannten sie sich selbst „Schwarm“. OpenAI bemerkte den Vorgang erst nach Wochen.
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