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Hackerangriff - Berliner Daten im Darknet: 5,8 Terabyte gestohlen, weil »bekannte Sicherheitslücken« nicht geschlossen wurden
Eine Hackergruppierung hat sensible Daten veröffentlicht. (Bild: Pete Linforth auf Pixabay)
Am vergangenen Freitag hat die Gruppierung Rhysida knapp 5,8 Terabyte sensible Daten im Darknet veröffentlicht, die zuvor der Berliner Verwaltung gestohlen wurden.
Die Sichtung der Daten und die Einschätzung der Risiken laufen aktuell beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) auf Hochtouren.
Nicht weniger als ein echter »Daten-Super-GAU« sei der Vorfall laut dem Grünenfraktionsvize im Bundestag, Konstantin von Notz, laut dem Handelsblatt. Die Daten waren bei einem Cyberangriff im August 2026 erbeutet worden. Seitdem hatte die Hackergruppe versucht, ein Lösegeld vom Berliner Senat zu erpressen.
Die Frist für die Zahlung lief nun am vergangenen Freitag ab und die knapp 1,4 Millionen Daten wurden prompt im Darknet veröffentlicht.
Unklar ist, ob es sich dabei um den gesamten gestohlenen Datensatz handelt oder ob es noch weitere Forderungen geben wird.
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Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin hat mitgeteilt, dass die Daten derzeit mit Hochdruck ausgewertet werden.
Dazu wurde eine zusätzliche Steuerungseinheit eingerichtet, die diesen Prozess beschleunigen soll. Kai Wegner, der Bürgermeister von Berlin, wird dabei folgendermaßen zitiert:
»Es ist [eine] sehr schwere Straftat gegen das Land Berlin begangen worden. Das LKA und die betroffenen Senatsverwaltungen werten nun mit Hochdruck die gestohlenen Daten aus. Wir werden die betroffenen Beschäftigten, Berlinerinnen und Berliner so schnell wie möglich informieren, beraten und unterstützen. Wir sind mit den Sicherheitsbehörden des Bundes in engem Austausch. Ich danke den Sicherheitsbehörden in Berlin und auch im Bund für die große Unterstützung in den vergangenen Tagen.«