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Intel: PC-Prozessoren sollen im Oktober wohl erneut teurer werden
von Carsten Knobloch
8. Sep. 2026 |
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Wer demnächst den Kauf eines neuen Rechners oder eine Aufrüstung plant, muss sich womöglich auf höhere Kosten einstellen. Wie das Branchenmagazin Digitimes unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, plant Intel für Oktober eine weitere Preiserhöhung bei seinen PC-Prozessoren um rund 10 Prozent. Das wäre dann also der nächste Schritt in einer Reihe stufenweiser Preisanpassungen aus dem vergangenen Jahr. Ob von dem Aufschlag ausschließlich Desktop-CPUs oder auch Notebook-Prozessoren betroffen sind, geht aus dem Bericht bislang nicht hervor.
Ziel der Maßnahme sei es, die Bruttomarge des Unternehmens aufzubessern, anstatt rein auf Marktanteilswachstum zu schielen. Das passiert vor dem Hintergrund leicht sinkender PC-Auslieferungen, die sich bis 2027 voraussichtlich von 260 Millionen auf rund 250 Millionen Einheiten reduzieren dürften. Gelingt es Intel, die CPU-Lieferungen wieder in Richtung der Marke von 200 Millionen Einheiten zu bewegen, schätzt Digitimes den erreichbaren Marktanteil auf etwa 78 Prozent.
Parallel dazu stehen offenbar weitere Einschnitte im Portfolio zur Debatte. Intel erwäge angeblich, die margenschwache Small-Core-Produktlinie komplett einzustellen, was vor allem Konkurrenten wie Qualcomm und MediaTek neue Chancen im Bereich von Industrie-PCs und IoT eröffnen könnte. Auch personell könnte nachjustiert werden: Nach Kürzungen in der Data-Center- und KI-Sparte im Juli könnten dem Vernehmen nach weitere fünf bis zehn Prozent der Belegschaft wegfallen. Derzeit zählt Intel rund 75.000 Angestellte, plant aber laut Quellen parallel weiter Neueinstellungen.
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