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Grafikkarten - Trotz Speicherkrise ist der Markt gewachsen: Besonders ein Segment ist dafür verantwortlich
Trotz gestiegener Preise ist der GPU-Markt zuletzt gewachsen. (Bildquelle: Nvidia)
Seit knapp einem Jahr sorgt die weltweite Speicherkrise für steigende Hardware-Preise in unterschiedlichen Segmenten. Laut einem aktuellen Marktbericht ist der GPU-Markt im zweiten Quartal 2026 aber trotzdem gestiegen. Getrieben wird das Wachstum vor allem durch Laptops.
Der Marktbericht stammt von Jon Peddie Research (JPR) und bezieht sich auf den globalen PC-Grafikprozessor-Markt für das zweite Quartal 2026. Das sind die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Bericht:
Der Gesamtanstieg kommt aus mehreren Gründen überraschend. Einerseits verläuft das zweite Quartal saisonal bedingt in der Regel leicht rückläufig, andererseits ist da eben die globale Speicherknappheit, die zu stark steigenden Preisen geführt hat.
Bei den Desktop-GPUs ist daher auch ein zu erwartender Rückgang zu verzeichnen. Spannend ist allerdings, dass es im Notebook-Segment trotzdem einen starken Anstieg gegeben hat.
Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass im zweiten Quartal noch Geräte abverkauft wurden, die noch nicht allzu stark im Preis gestiegen waren. Die Aussicht auf weitere Preisexplosionen in der Zukunft könnte Kunden dazu verleitet haben, vorgreifend zu kaufen.
Zudem handelt es sich bei Laptops um vom Hersteller zusammengestellte Systeme. Große Hersteller können durch große Bestellmengen die Preise etwas besser drücken, während Grafikkarten auf dem Direktmarkt eben mit dem vollen Aufschlag verkauft werden.
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Während der Grafikkarten-Markt also insgesamt gewachsen ist, ist der Prozessor-Markt im selben Zeitraum im Jahresvergleich um 1,1 Prozent geschrumpft. Einen noch größeren Rückgang hat im Grunde einzig der Markt für mobile Prozessoren verhindert. Der ist nämlich um satte 10,10 Prozent gewachsen. Der Trend zu mobilen Endgeräten geht also auch 2026 weiter.