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Mittwoch: Huawei-Verstöße gegen US-Sanktionen, Metas privater KI-Agent für alle
China-Konzern vor Gericht + Muse für Alltagsaufgaben per KI + Rechenzentren in Argentinien + Rechtsweg auch alternativ zulässig + Bit-Rauschen über TV-Technik
Acht Jahre nach der Festnahme der Huawei-Finanzchefin wird der chinesische Tech-Konzern wegen Bankbetrugs und Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen angeklagt. Zudem soll Huawei gegen US-Sanktionen gegen Nordkorea und den Iran verstoßen haben. Huawei sieht sich „nicht schuldig“. Derweil hat Meta Platforms einen persönlichen KI-Agenten vorgestellt. Die einfach zu bedienende „Muse“ kann E-Mails bearbeiten und online einkaufen. Dazu müssen Nutzer mehr Daten als je zuvor preisgeben, zunächst nur in den USA. Dort ist der KI-Agent weitgehend kostenfrei nutzbar. KI-Anwendungen dieser Art benötigen Rechenzentren und der Süden Argentiniens bietet einige Vorteile für den Bau dieser Data-Center. Einige Projekte sind bereits in Planung. Zwar verfügt die Region über Energieressourcen und ein günstiges Klima, aber es gibt auch wesentliche Hürden – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.
Der chinesische Technologiekonzern Huawei Technologies muss sich wegen seiner Geschäfte im Iran vor einem US-Gericht verantworten. Das Unternehmen wird des Betrugs verschiedener Banken beschuldigt, weil es diese über seine Geschäfte im Iran in die Irre geführt haben soll. Huawei muss sich zudem wegen Verschwörung zum Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen bei fünf US-Technologieunternehmen verantworten. Dem Konzern wird vorgeworfen, über seine Geschäfte in Nordkorea gelogen und gegen die US-Sanktionen gegen den Iran verstoßen zu haben, indem er Überwachungstechnik an die iranische Regierung geliefert hat. Zu den weiteren Anklagepunkten gegen Huawei gehören Geldwäsche, kriminelle Machenschaften, Telekommunikationsbetrug und Behinderung der Justiz. Der Konzern bestreitet die Vorwürfe: Huawei in den USA wegen Iran-Geschäften vor Gericht.
Meta Platforms hat seinen ersten KI-Agenten für alle eingeführt. „Muse“ soll als privater KI-Agent von jedermann einfach zu bedienen sein und kann alltägliche Aufgaben wie E-Mails und Online-Bestellungen übernehmen. Dabei sollen Nutzer jederzeit die Kontrolle behalten, aber als KI-Agent benötigt Muse weitreichenden Zugriff auf persönliche Daten. Entsprechende Bedenken will der Facebook-Konzern mit einem auf Virtualisierung basierenden Sicherheitskonzept ausräumen. Dabei sollen die KI-Agenten in strikt getrennten Bereichen der Cloud agieren und von einem separaten Agenten überwacht werden. Muse ist kostenfrei nutzbar, aber bislang nur in den USA verfügbar. Für extensive Nutzung des KI-Agenten bietet Meta zwei Abonnements für 20 und 100 US-Dollar monatlich an: Meta Platforms bringt persönlichen KI-Agenten „Muse“ für alltägliche Aufgaben.
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Während in den Vereinigten Staaten und andernorts der Widerstand gegen den Bau großer Rechenzentren zunimmt, wirft die Tech-Branche ein Auge auf Patagonien als Standort für Mega-Data-Center. Die Region im Süden Argentiniens lockt mit kühlen Temperaturen, Zugang zu Wasserkraft und Erdgas und weiten, unbesiedelten Flächen. Bislang entwickeln sich entsprechende Projekte in Argentinien weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit. Doch jetzt wird berichtet, dass ein großer Stromerzeuger in Patagonien bislang unbekannte Pläne für ein Rechenzentrum vorantreibt. Die Anlage soll in der Nähe eines unternehmenseigenen Wärmekraftwerks entstehen und bis zu 500 Megawatt Energie aus einem nahegelegenen Fördergebiet mit gewaltigen Öl- und Gasvorkommen beziehen: Tech-Branche nimmt Patagonien als Standort für Rechenzentren in den Blick.
Seit für die Anwaltschaft die Pflicht zur aktiven Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostf