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Generaldebatte mit Wahldesaster im Rücken
In der Generaldebatte über den Haushalt spricht Kanzler Merz heute im Bundestag. Als Oppositionsführer war er für harte Attacken bekannt. Jetzt muss er selbst mit heftiger Kritik rechnen- vor allem nach der Wahl in Sachsen-Anhalt.
Er ist angeschlagen, angefasst und angreifbar - und trotzdem ist aufgeben für Friedrich Merz "keine Option". Aufgeben, das passt nicht zu seinem Selbstverständnis. Friedrich Merz sieht sich als Kämpfer. In der dritten Runde hat er den Parteivorsitz errungen, in der zweiten wurde er zum Bundeskanzler gewählt. Und jetzt am Ziel all seiner Träume das Handtuch werfen? Nein. Und so wird er sich der Generaldebatte im Bundestag stellen. Etwa als Kanzler auf Abruf?
Seine Generalsekretärin Franziska Hoppermann hat versucht, die Debatte um die Kanzlertauglichkeit von Friedrich Merz abzuwenden, vergeblich.
Zwar fordert niemand aus der vorderen Reihe der Union öffentlich Merz' Rücktritt, aber lautstarker Rückhalt ist auch nicht zu hören. Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, die große Zustimmung für eine gesichert rechtsextreme Partei erschüttern die CDU und ihren Kanzler.
Analyse
07.09.2026
Die Regierungsparteien ringen um Antworten nach dem Wahlausgang in Sachsen-Anhalt. Wie kann es nun weitergehen?
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"Das macht was mit uns, und auch mit mir persönlich", hat Merz hörbar nachdenklich erklärt und eingeräumt, dass es sich um die schwerste Wahlniederlage für die CDU seit Jahrzehnten handelt.
Aber was macht es mit der CDU? Wohin führt ihr Weg? Die Halbierung der Partei in Sachsen-Anhalt war mehr als schmerzlich. Nun wird nach Gründen und Ursachen gesucht. Eine wichtige Rolle im kleinen Bundesland scheint der Kandidat gespielt zu haben. Das richtige Spitzenpersonal kann Wahlen entscheiden. Nicht nur in Sachsen-Anhalt.
Wie schaut das Ausland auf die Wahl in Sachsen-Anhalt? Die internationalen Pressestimmen im Überblick.
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In Großbritannien hat Andy Burnham als neuer Premier die Stimmung gedreht. Aus dieser Beobachtung resultiert die Frage, die sich manche in Berlin stellen: Wer schafft es hier die Stimmung zu drehen? Alternativen zu Merz drängen sich nicht auf. Hendrik Wüst hat in NRW zu tun, Markus Söder ist Markus Söder.