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Foldable-Prognose: Apple-Debüt könnte Marktanteile deutlich verschieben
Der Foldable-Markt wächst: Analysten erwarten, dass Apple mit einem faltbaren iPhone bis zu 25 Prozent Marktanteil gewinnen könnte.
Samsungs Galaxy Z Fold 8 bekommt heute wohl Konkurrenz von Apple.
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Die kumulierten weltweiten Auslieferungen von faltbaren Smartphones werden bis Ende 2026 voraussichtlich die Marke von 100 Millionen Einheiten überschreiten, prognostiziert das Analyseunternehmen Counterpoint: Sollte Apple in diesem Jahr in den Foldable-Markt einsteigen, könnte der iPhone-Hersteller bis Ende 2026 bis zu 25 Prozent des Marktes für sich beanspruchen.
Counterpoint ist überzeugt, dass der erwartete Markteintritt von Apple mit dem kolportierten iPhone Ultra oder iPhone Duo (so laut Bloomberg der mögliche Name) und die steigende Nachfrage nach breiteren Geräten im Buchformat von Samsung und Huawei die Nachfrage nach Foldables weiter ankurbeln könnte. Damit würden die weltweiten Auslieferungen im Jahr 2027 voraussichtlich um 37 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen.
Zudem meinen die Marktforscher, dass der Foldable-Markt aufgrund des erwarteten höheren Wachstums bereits binnen der nächsten drei Jahre die nächsten 100 Millionen kumulierten Auslieferungen erreichen werde. Im Vergleich zum klassischen Smartphonemarkt ist der Anteil der Foldables mit nur 2 Prozent marginal, jedoch habe diese Kategorie damit viel Raum für Wachstum.
Nach den aktuellen Marktdaten ist der Falt-Pionier Samsung Marktführer in diesem Segment, während Huawei mit einer breiten Palette an Modellen vor allem in China eine relevante Rolle spielt. Den Prognosen von Counterpoint zufolge bleibt dies zunächst auch mit dem Einstieg Apples so: Bis Ende dieses Jahres halte Samsung 38 Prozent des Marktes, während Huawei 22 Prozent für sich vereinnahme. Apple könnte laut Counterpoint bis Ende des Jahres bis zu 6 Millionen faltbare iPhones ausliefern und satte 25 Prozent des Marktes einnehmen.
Apples Wachstum in diesem Segment könnte jedoch durch anfängliche Produktionsengpässe langsam anlaufen. Berichte besagen, dass Apples Auftragsfertiger durch Apples hohe Qualitätsvorgaben für das erste Foldable den Output niedrig halten. Laut Informationen der japanischen Wirtschaftsnachrichtenagentur Nikkei liefen noch im August angeblich nur „ein paar Hundert“ Geräte am Tag vom Band.
Counterpoint geht jedoch davon aus, dass Apple sich mit dem Foldable - trotz einer anfänglichen knappen Verfügbarkeit – dennoch auf Platz 2 der Top-Hersteller dieser Produktkategorie aufschwingen könnte.
Weiter glauben die Marktforscher, dass nach Samsung mit dem Galaxy Z Fold 8 und Apple auch weitere Unternehmen Foldables im breiten Reisepassformat auf den Markt bringen werden. So hat etwa Xiaomi, der drittgrößte Smartphone-Hersteller der Welt, am Montag sein 18 Fold präsentiert, mit dem der Konzern Samsung und Apple angreifen möchte – zunächst jedoch nur im Heimatland China. Auch weitere Hersteller wie Motorola, Honor, Google, Vivo und Oppo dürften an neuen faltbaren Produkten arbeiten, darunter auch Modelle mit breiterem Format, schätzt Counterpoint.